Tabelle
Die Zahl der auf die einzelnen Produktionszweige der papier-1907
 und 1913 und die Zu- (+) oder Ab-Produktionszweire



' Be‘ ijebe
| 1925 :137 | 19928: 1913 1929: 1913
1907 | 1918 a | no

Holzzellstoff ...........] 62 66 | — 81 | — 18,2
Strohzellstoff........... 20_|_ _16 — 30,0 — 18,7__
Zellstoff insgesamt .....] 82 | 82 — 184 | — 17,1 — 18,2
Holzschliff .............| 601 618 — 88 17,5  — 25,2
Halbzeug insgesamt.... | 683 700 | - 9,4 — 17,4 — 24,4
Papier.......00..004040. | 492 495 — 14,8 — 17,6 — 21,0
Pappe a........0.000004 455_ 452 58 —138,2 '_ — 16,6
Ganzzeug insgesamt....| 927 947 10,4 ı — 15,4 — 18,9
Papiererzeugende
Industrie insgesamt ..! 1610 | 1647 — 16,8 — 91,3

2. Betriebsgrößen

Insgesamt folgt für die papiererzeugende Industrie aus der Abaahme
 der Zahl ihrer Betriebe und aus der Zunahme der Zahl der
veschäftigten Personen ein starkes Wachstum der durchschnittlichen
Betriebsgröße. Sieht man von den praktisch meist bedeutungslosen
Betrieben bis zu 5 Personen ab, deren Zahl zudem im Jahre 1925 infolge
von Stillegungen, Konkursen usw. besonders hoch war, so ergibt sich
für die papiererzeugende Industrie eine durchschnittliche Belegschaft
von rund 114 Personen je Betrieb. Das Schwergewicht aber ruht sowohl
der Personenzahl als auch der motorischen Leistung nach auf den
Großbetrieben mit 201 Personen und darüber. Auf diese entfallen zwar
nur rund 15%, der Zahl der Betriebe, aber rund 64 % der beschäftigten
Personen und 61 % der motorischen Leistung.
Für die einzelnen Produktionszweige ergibt sich nach der Zahl der
auf sie entfallenden Betriebe und der in diesen beschäftigten Personen
für 1925 in der Zellstoffindustrie eine durchechnittliche Belegschaft
je Betrieb von 195, in der Holzechliffindustrie von 24, in der Papierindustrie
 von 133 und in der Pappenindustrie von 38 beschäftigten
Personen‘). Die Betriebsgrößenstruktur der einzelnen Produktionszweige
 ist also durchaus verschieden. Gemessen an der Zahl der
beschäftigten Personen treten die Großbetriebe stark hervor bei der
reinen Papierherstellung und insbesondere bei der Zellstoffherstellung,

1) Ebenfalls ohne die Betriebe bis zu fünf Personen, auch ohne Hilfsbetriebe,
die für die Gruppe XI nur insgesamt angegeben sind; vgl. ferner den Widerspruch
der pp tichen Betriebsstatistik zur Statistik der Papiermacherberufsgenossenschaft
S. 11.

3 .
erzeugenden Industrie entfallenden Betriebe und Vollarbeiter
nahme (—) 1925: 1907, 1928 : 1913, 1929 : 19131)
V-17--«haiter
1928 : 1918 . 1929:1918
+—in% +—in%

183250 | 15269 + 899 + 89 | +121
1288 _ 1287 _ - 48 © 2— 198
14 489 | 16 506 | + 29,9 ; 7,5 ; + 9,7
9843 9609 | — 45 — 81 — 17,0
23 832 | 26 115 | + 16,5 + 1,7 — 01
49106 58 072 + 16,7 | + 0,7 | — 3,6
8928 = 10010 + 270 | +125 _ _+ 75
58 084 | 68 082 / + 18,3 | + 24 — 1,9
81 866 94.197 + 17,7 4 92 — 1A

Tabelle 10
Die papiererzeugende Industrie nach den Größenklassen der
vawarhlichen Niedarlassungen 1925

Größenklassen

ı Zahl der
gewerblichen]
Niederlassungen


Personen

Motorleistung PS
Primär- Sekundärmotoren
 motoren
ab- in ab- in |
lut_ %*) | solut | %*)

ab- ! in
solut 0/4

ab- | in
salnt %)

0— 5 Personen*“
6— 10
11— 50
51— 200
201-— 500
501—1000
1001— 2000
2001—Fnen

8354
1272
10186
87 788,

— 5070 — | 210 —
1,1 18408| 8,9 * 1088| 0,3
8,7 | 72886 21,1 7627| 1,9
26°? 119837 35,1 ı 77269| 189
S7 1 88091 2” 118791| 27,9
7797 2 198.986' 25,4
CC74' 14,5
‘7577 41,1

€

E

Insgesamt | 1151

*) Ohne die Betriebe bis zu 5 Personen. — **) Einschließlich 12 Alleinbetriebe.

408 517| —

während bei der Holzschleiferei und der Pappenherstellung durchaus
die mittleren Betriebe überwiegen und insbesondere bei der Holzschleiferei
 auch auf die kleinen und kleinsten Betriebe ein großer Teil entfällt.
 Eine nähere Behandlung der Betriebsgrößenstruktur folgt bei
der Darstellung der Betriebskonzentration.

1) Nach den Verwaltungsberichten der Papiermacherberufsgenossenschaft,
vgl. Tabelle 8, S. 12.

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