Tabelle 19
Die Holzschlifferzeugung, aufgeteilt nach Erzeugungsgruppen
1925-—.1929 und 1913

Erzeugungs- |_ 1925 | 1926 | 1027 | 1028 | 1929 | 1918
gruppen 1000t! °% 11000t! % 11000+! 04 'nan+! 5 Iınantl 07 |1000t| %

Weißschliff.
Braunschliff
Insgesamt

620,7] 85,5 |622,7 85,7 1688,7| 84,2 7° | °‘ 782,4] 86'550,4/ 81,7
107.0 145 | 108,8! 148 1128/01 1% R 1256! +10'9l 141985 188
736.6! 100 |726,6| 100 |817,6| 100 | 887,2l 100 | 851,6] 100 | 673,9| 100

Nach der Art des verarbeiteten Holzes verteilte sich die Holzschlifferzeugung
 des Jahres 1929 zu 99,9%! = 850 600 t auf Nadelholz und
zu 0.17% = 1000 t auf Laubholz.

3. Papier

Die bedeutendste Erzeugungsgruppe der reinen Papiererzeugung
ist mengenmäßig die Gruppe Zeitungsdruckpapier, die über ein Viertel
der Gesamtproduktion umfaßt; ihr folgt die Gruppe: „Holzhaltig‘“ mit
fast einem Fünftel der Gesamtproduktion. Fast ein Achtel der Gesamtproduktion
 entfällt auf Packpapier einschließlich Hülsenpapier
ınd fast ein Zwölftel auf die Gruppe: „Holzfrei‘‘.
Ordnet man die Gruppen nach ihrem gemeinsamen Verwendungszweck,
 so läßt sich ungefähr das folgende prozentuale Verhältnis feststellen:
 auf Papier für Verpackungen aller Art entfallen etwa 32 %,
für Zeitungsdruck 26 %, für Zeitschriften, Bücher, Drucksachen, Bilder
20 %, für Schreib- und Zeichenzwecke etwa 14.%| und für verschiedene
Zwecke etwa 8% der gesamten Produktionsmenge.
Über den wertmäßigen Anteil der einzelnen Gruppen an der Gesamtproduktion
 der reinen Papiererzeugung fehlen nähere Angaben.
Das gesamte Druckpapier, das die Gruppe Zeitungsdruckpapier
ganz, einen großen Teil der Gruppe Holzhaltig und einen Teil der
Gruppe Holzfrei, umfaßt, dürfte zusammen mit der Sondergruppe
Kunstdruckpapier einen Wertanteil von etwa 30 % an der Gesamtproduktion
 haben. Auf Zeitungsdruckpapier allein entfielen vom gesamten
 Papierumsatz nach einer Erhebung für das Jahr 1925: 24'%%
der Menge und 17% des Wertes (der gesamte Papierumsatz belief sich
auf 1787358 t oder 801 697 745 RM, der Umsatz an Zeitungsdruckpapier
 auf 428 587 t oder 138 433 600 RM).
Geht man von der Zusammensetzung des Papieres nach seinem
Holzschliffgehalt aus — im Ausland bezeichnet man bisweilen sämtliche
Papiere bis zu 50 % Holzschliffgehalt als Feinpapiere —, so ergibt sich,
daß 1927: 559 000 t = 28% der Papiererzeugung auf Papier entfielen,
das bis zu 50 % Holzschliff enthielt, und 1449000 t="72 %. auf Papier
mit mehr als 50% Holzechliff.

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