liche Sitz der Zellstoffgroßbetriebe, die sowohl im Westen wie im Osten
Deutschlands meist mit Massenpapierfabriken und teilweise auch mit
Holzschliffbetrieben kombiniert sind, oder in deren näherer Umgebung
sich gesonderte oder kombinierte Papier- und Holzstoffbetriebe befinden.
Die Zelluloseindustrie in der dritten Zone ist transportorientiert, und
zwar sowohl kraftstofforientiert als auch, insbesondere nach dem Auslande,
 rohstoff- und absatzorientiert. Soweit sie mit Feinpapierfabrikation
 verbunden ist, ist sie auch arbeitsorientiert, d.h. in möglichster
Nähe alter Standorte der Feinpapierfabrikation gelegen. Die Zentren
der dritten Zone sind die schiffbaren Flußgebiete des Rheins, der Elbe
und der Oder und die Flußmündungen an der Ostseeküste (Oder, Pregel,
Memel). Typisch für die dritte Zone ist die Lage der Werke Waldhof-Mannheim,
 Zellstoff - Aschaffenburg, Feldmühle - Stettin und Koholyt-Königsberg.
