stark auf ausländischer Produktivkraft beruhen, besonders bedroht.
Gegenüber den Vereinigten Staaten scheint der deutsche Papierholzverbraucher
 im Preis nicht schlechter gestellt zu sein. Wie aber die
Position der Vereinigten Staaten von Kanada, so wird innerhalb
Europas die Position Deutschlands von den drei nordischen Papiermarktkonkurrenten
 Schweden, Norwegen und Finnland merklich übertroffen.
 Der Preis des Papierholzes und seine Steigerung gegenüber
1913 nimmt im großen und ganzen zu von Norden und Nordosten nach
Süden und Südwesten, proportional der Entfernung von den großen
Papierholzreserven in den nördlichen und östlichen Waldzonen.
Einen entscheidenden Einfluß auf die Preislage für Papierholz üben
die Transportkosten aus. Im innerdeutschen Eisenbahnverkehr
stellt sich die Erhöhung der Frachttarife für Papierholz, Normaltarif F
gegenüber dem früheren Spezialtarif III, dem Rohstofftarif und dem
bayerischen Schleifholztarif, wie folgt:

Tabelle 30

Die Erhöhung der Papierholzfrachten 1927, 1928 gegenüber 1913

Nor- Normal-
 | maltarif
 E | tarıf F
1927 | 1998

km

25
82
0
48
89
112
138
160
179
198
204 |

28 40
36 80
44 80
53 100!
91 200
ı24 300,
158 400
178 500
199 60C
214 706
996 800

Erhöhung der Normaltarife E 1927 und F 1928
gegenüber 1918 in % zum

Spezialtarif III | Rohstofitarit Bayer. Schleifholz-997:191211928:1919
 1927:191811928:191?!1927:191811928: 1912

39
33
38
41
25

ME

A

36
€)
el)
73

7
1

79
78
32
25
78
TO
a4

100
100
100
104
98
€)
7E
58
58

A7

L.

38
31
24
16
»

,

3
aM

9
45
89

/
3
53

Bei einer Steigerung des Papierholzpreises um etwa 60 %. zeigt
die Papierholzfrachtbelastung gegenüber der Vorkriegszeit eine verhältnismäßig
 starke Erhöhung, zumal wenn man die besondere Tariferhöhung
 für Süddeutschland berücksichtigt und in Betracht zieht, daß
Transporte über 400 km nur in geringem Umfange stattfinden. Die
reinen Transportkosten beanspruchen bei 200 km rd. 16'% des Preises
frei Fabrikhof*). Bei einem Anteil des Papierholzes von rd. 50 %' am
Preise des Halbzeuges entfallen somit auf die reinen Transportkosten
bei Bahnzufuhr von nur 200 km schon rd. 8% des Halbzeugpreises.
Es zeigt sich, wie ausschlaggebend die Verkehrslage zum Holz für die
1) Es ist zugrunde gelegt: 1 rm frei Fabrikhof im Werte von 24 RM und im
Gewicht von 420 ke bei einer Fracht von 9.10 RM je t für 200 km.