Tabelle 43
Der Anteil des Holzschliffverbrauches an den Produktionsmengen
ınd -werten der Papier- und Pappenindustrie 1913 und 1927—1929

Holzschliffverbrauch zu:

olzechliffverbrauch in % der
Produktionsmengen und -werte

Jahr

‚918
‚4927
1928
1929

Papier Pappe
1000 t | Mill. RM ‘1000 t| Mill. RM

567 56,4
725 105,
784 | 11°
788 1

03 | 10,8
(27 | 184
[33 | 20.6 |
‚24 | 9208

in

Papier | Pappe |! Holzpappe*)
Menge| Wert IMenge| Wert ıMenge| Wert

‘5,2
386,1
34.9
84.7

2,8
Pa

27,9
29,8
30,
349

17,2
16.4
18,1
19.0

3
in

73,0 | 89,6
76,0 | 44:38
„8 | 484

*) Sämtliche Pappensorten abzüglich der Erzeugungsgruppen, für die ein unmittelbarer Holzverbrauch
 gar nicht oder nur in geringem Umfange in Frage kommt.

Für die Berechnung der Anteile in Tabelle 46 ist vorausgesetzt, daß
zur Pappenerzeugung 60% Braunschliff und 40% Weißschliff verwandt
werden, daß aus 1 rm Holz 280 kg Weißschliff für Pappe, aus 1 rm Fichte
260 kg Braunschliff für Pappe und aus 1 rm Kiefer 220 kg Braunschliff
für Pappe gewonnen werden, und daß für Braunschliff zwei Drittel Kiefer
ınd ein Drittel Fichte verarbeitet werden. Es ergibt sich somit für Pappen-.
 ver : . (2 X 220) + 260
raunschliff eine Holzausbeute von im Mittel 235 kg (62 20720)
ınd für die Gesamtholzschlifferzeugung zur Pappenherstellung eine Ausbeute
 von im Mittel 255 kg (© VE 0080|. Da etwa 6% des für
die Papier- und Pappenerzeugung verbrauchten Holzes auf die Pappenherstellung
 zu rechnen sind, ergeben diese somit zu 255 kg/rm umgerechnet
für 1913: 103000 t Pappenschliff, für 1927: 127000 t, 1928: 133000 t, 1929:
134000 t. Für Papier ist sodann der Rest des gesamten Holzschliffver-)rauches
 einzusetzen. Die Werte der Mengen in Beziehung gesetzt zu den
Produktionswerten ergeben die obigen Anteile, wobei für Pappe die Berechnung
 noch insofern verfeinert ist, als durch Ausscheiden der Erzeuzungsgruppen,
 für die ein unmittelbarer Holzverbrauch gar nicht oder
nur in ganz geringem Umfange in Frage kommt, versucht worden ist,
21ach Möglichkeit nur die Holzpappe zu erfassen. Ein analoges Vorgehen
auch für Papier verbietet sich wegen der Fülle der aus den verschiedensten
 Rohstoffen bestehenden Papiersorten.

Der Anteil, der von der Holzschliffproduktion auf die Verarbeitung
ın mit ihr kombinierten Betrieben entfällt, ist bedeutend größer als
bei der Zellstoffproduktion. Die Holzpappenindustrie ist fast restlos
mit Schleifereien kombiniert. Außerdem entfällt der größte Teil der
Zeitungsdruckpapier- und der Packpapierproduktion auf kombinierte
Betriebe. Der Holzschliffverbrauch zur Zeitungspapierproduktion betrug
 im Jahre 1929 allein schon ungefähr 390 000 t*), das sind mehr
als 50% des gesamten Holzechliffverbrauches der reinen paplererzeusenden
 Industrie. Die zur Packpapierproduktion verbrauchten Holz-1)

 Die EEE stlan betrug 1929 rd. 556000 t und auf 1 t
(echnet man rd. 700 kg Holzschliff.