Tabelle 51 (Fortsetzung)
Firmen

Nr. !

VII. Ewald Schöller &amp; Co.
Ewald Schöller &amp; Co., offene Handelsgesellschaft,
Hirschberg-Cunnersdorf (Riesengeb.). Betriebe
in Mühldorf und Steinwitz

a) Ostdeutsche Papier- und Zellstoffwerke A.-G.,
Wartha. Betriebe in Wartha und Mühldorf.
3) Schlesische Cellulose- und Papierfabrikation
A.-G., Hirschberg-Cunnersdorf(Riesengeb.). Betriebe
 in Cunnersdorf, Maltsch, Jannowitz und
Lomnitz

Bemerkungen

Die Firma E. Schöller
ist inzwischen erloschen,
 sie war als
emeinsame Ein- und
Verkaufsgesellschatt
von VIIa u. b gedacht.

Die Art ihrer gegenseitigen
 Verbundenheit
 und die Besitzverhältnisse
 sind zur Zeit
noch ungeklärt.

stitution durch Maschinenpappe, doch sind einzelne Qualitäten und
Stärken von Braun-, Weiß- und Graupappe nur als Handpappe
anzufertigen, ebenso werden Buchbinderpappe, Hartpappe, Preßspan,
Matrizenpappe nur in Handpappenbetrieben hergestellt. Im übrigen
macht sich in der Pappenindustrie der Einfluß der Bedarfsgestaltung
und des Produktionsprogramms auf die Betriebsgrößenstruktur in
gleicher Weise geltend wie in der Papierindustrie. Die Maschinenpappenfabrikation
 beruht auf der Herstellung der marktgängigen, zu
mannigfachster Verwendung in der Pappenverarbeitung, besonders in
der Kartonnagenindustrie dienenden Massensorten. Die Grundlage der
Handpappenfabrikation ist die Herstellung von Spezialsorten, an die in
irgendeiner Form besondere Ansprüche gestellt werden. Aber auch in
der Handpappenfabrikation wird, wie in der Maschinenpappenfabrikation,
 der Markt beherrscht von den größeren Betrieben, ebenso wie
diese fast allein für den Export in Frage kommen. Die Kleinbetriebe
sind allein lebensfähig bei besonderen standortsmäßigen Vorteilen, meist
günstige Lage zum Absatz, oft auch verbunden mit eigener Weiterverarbeitung,
 und auf Grund des hohen Lohnanteils der Handpappenfabrikation.
 Auf diesen gründet sich im besonderen die Existenz einer auf
weit über hundert zu veranschlagenden Zahl von Zwergbetrieben, vornehmlich
 Handgraupappenbetrieben, die im wesentlichen durch die nicht
gerechneten Kosten der Familienarbeit erhalten werden.

3. Rationalisierung der Produktion

Das entscheidende Kennzeichen für die betriebstechnische Entwicklung
 der Papiererzeugung ist die Steigerung der Papiermaschinenleistung.
 Vor 60 Jahren ergaben die modernsten
Druckpapiermaschinen bei einer Breite von 1,5 m und einer Papiergeschwindigkeit
 von 5 — 35 m/min noch eine Tageshöchstleistung von
3500 bis 4000 kg: vor 25 Jahren war bei einer Erhöhung der Breite auf