ist durch Vermittlung des Arbeitgeberverbandes noch eine Sondererhebung
 für typische Ortslohnklassen typischer Erzeugungsgebiete durchgeführt
 worden. Ihr Ergebnis, an dessen Richtigkeit auch die Arbeitnehmer
 keinen Anlaß zu Zweifeln sehen, zeigt die im einzelnen sehr
starke Differenzierung, insgesamt jedoch dürfte sie das oben gewonnene
Bild nur bestätigen (vgl. Tab. 63a bie f).

Tabelle 63d
Die Effektivlöhne in der Papiererzeugenden Industrie 1927, 1928
und 1913
Gruppe Provinz Sachsen-Thüringen-Anhalt

Arbeiterzategorien


Ia '

Stundenlohn
EN 1 7908
wa
‘HI || I | nm

a) absolut in pf.

Papiermaschinenführer
 when
Erste Papiermaschinengehilfen
 .
Entwässerungsmaschinenführer

Tolländermüller .
Iofarbeiter .....
Arbeiterinnen ...

Arbeiterrategorien


56 | 42
39 | 34

10 | 85 |
32 | 28
21 ' 18

Es

38
2+

a
x

1927 : 1918

+1

m

60
50

68

65: 56
59 | 47
Sr | 99 |

Ortsklassen

III

La

111
87

109 | 82°] 68
83 | 79 | 58

87 85
74. | 70 |
53 | 52

74
66
42

63
53
829

1928 : 1918

un | m

"\ Zunahme in %

Papiermaschinenführer
 1... Dom
Erste Papiermaschinengehilfen
 .
Entwässerungsmaschinenführer

Holländermüller .
Tofarbeiter .....
Arbeiterinnen ...
*) Für 1913 Bereich der ietzigen Ortsklassen.

89,5
103,2 |

‚91,2
110,7
131,3

76,5
78.6

80,8
67,5
19281

98,2 ! 159,5 |
128.1 ! 1441 |

115,8

100
107,2

132,3

117,5
131,8 |
152.4

142,9 | 117,6 | 108,2
150 135,7 89,3
188.9 | 1625 | 14692

Die regelmäßige Arbeitszeit in der papiererzeugenden Industrie ist
in dem am 12. Juli 1927 geschlossenen G. A. V. auf 8 Stunden täglich
und 48 Stunden wöchentlich (ausschl. der Pausen) festgelegt worden.
Von der jährlichen Arbeitszeit wird ein nach der Dauer der Tätigkeit bei
der gleichen Firma gestaffelter Urlaub abgezogen, der mit 3 Tagen nach
einjähriger Tätigkeit beginnt und als Höchsturlaub nach zehnjähriger
Tätigkeit 9 Tage erreicht.