industrie‘). Diese Ergebnisse gelten nur für den Durchschnitt der Gesamtindustrie
 und ihrer Zweige; einen Einblick in die im einzelnen
überaus starke Differenzierung geben die in Tabelle 67 zusammengefaßten
 Ergebnisse einer Erhebung bei einzelnen typischen Unternehmungen
 der Holzeschliffindustrie.

Tabelle 67
Die Steigerung des Lohnanteils je 100 kg und je 100 RM der
Produktion in typischen Betrieben der Holzschliffindustrie

Firmen

1. Süddeutschland:
a) Handelsschleifereien*) ......
b) Holzschleiferei einer größeren
Päpierfabrik ....

2, Sachsen:
a) Handelsschleifereien -

% 9

b) Holzschleifereien einer großen
und einer mittleren Papierfabrik
 ..

c) Holzschleiferei einer Pappenfabrik
 ........- 5
Schlesien:
a) Handelsschleifereien (Ermittlungen
 des Schlesischen Verbandes)...

b) Papierfabrik... ,........0.
4. Mitteldeutschland:
Handelsschleiferei

Lohn je 100 kg | Lohn je 100 RM
Produktion Produktionswert
Steigerung in % Steigerung in %
1918:1927 | 19183:1928 1913:1927 | 1913:1928

136
L00

55

130

54

31,2

15

93
135

166
135

48
71

77
35

55,7
70

80,9
75

— 14,7
97

12,6
36

34

‚08

IR

51

'10
89
156

126
132
168

6
31

U
10
89

58,4 | 81,5

|

16 |

292.1

*) Durchschnittsergebnis der Ermittlungen des Süddeutschen Verbande”

Wenn auch nicht übersehen werden darf, daß die Papierarbeiterlöhne
 in der Vorkriegszeit teilweise sehr tief lagen, so stellen doch
die Lohnsteigerungen der Nachkriegszeit um so mehr eine Erschwerung
für die Kostengestaltung der Industrie dar, als sie, wie die Berechnungen
 der Tabelle 66 zeigen, nur zum Teil durch die Rationalisierung
kompensiert werden konnten. Der Grund dieser Erschwerungen liegt
aber nicht an der technischen Unmöglichkeit, weiterhin durch arbeitsparende
 Rationalisierung die Lohnsteigerungen auszugleichen. sondern

1) Vgl. Tab. 66.

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