IV. Selbstkosten und Preise

it. Selbstkostenaufwand, Selbstkostenverteilung und
Preisentwicklung in der Papierhalbzeugindustrie

Für die Selbstkostenverteilung in der Zellstoffindustrie
liegen von Verbandsseite Angaben für 1924 und 1928 vor. Für 1913
konnten vom Verbande lediglich Angaben über die Verteuerung der absoluten
 Unkosten gemacht werden.

Die durchschnittliche

Tabelle 68
Selbstkostenverteilung in der Zellstoff-Industrie
 1924, 1928

9

Deutschland

Kostenfaktoren

HOlZ war aa rar m
Schwefel, Schweifelkies ....
Kalkstein ii.

Kohle ....... ....
N TE
Gehälter usW............0.
Siebe, Filze, Treibriemen,
OS A
Instandhaltung ............
sonstige Betriebsunkosten. .
Abschreibung u. Verzinsung
Werkerhaltungskonto......
Zinsen ......0.00.000000
Gewerbesteuer usw. ..
AssekuranzZ .......
Handlungsunkosten .

Versand, Fracht ..........
Umsatzsteuer .

*) Die Verteuerung der Roh-,
149% reduziert worden, insbesondere
nalisierung auf 35%o gedrückt worden.

März 1928

März 1924

Verteuerung *) der absol.
Unkosten 1928
(1913 = 100)

53,06
2,90
0.80

47,38
3,20
1.00

(150—185
.155 Schwefel
1288 Kalkstein
190 Chlorkalk
145— 177
150—170
300 soziale Lasten

7,86
12,35

18,82
10,82

9,49

10,24

[160—200 Filze,
250 Heizdampfzylinderöl
1155 Stabeisen

4,17
9,37

4.59

9.50

[50

100 100
7,0 8,8 |
0,7 9296 |

200—214
neu

Hilfsstoffe und Löhne ist durch Rationalisierung auf 31 bis
ist die Preiserhöhung der Kohle von 45—77%0a durch RBatio-Versucht

 man, den Selbstkostenaufwand der Zellstoffindustrie und
seine Wandlung aus dem Holzverbrauch zu erfassen, so ergibt sich
folgende beispielhafte Berechnung. Für die Zellstoffproduktion des
Jahres 1928 wurden rd, 6,9 Mill. rm Holz im Werte von rd.
165.6 Mill. RM verbraucht!).” Setzt man auf Grund der obigen Auf-1)

 Den rm Holz zu 24 RM gerechnet. Vgl. den zweiten Teil, I.1. S.88f.

Enquete-Ausschuß. I 5, Band 10.

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