stellung diesen Holzverbrauch mit 53,06 %: ein, so kommt man für das
Jahr 1928 auf einen Selbstkostenaufwand der Holzzellstoffindustrie von
rd. 313 Mill. RM. Analog ergibt sich für 1913 bei einem Holzverbrauch
von 5,14 Mill. rm Holz im Werte von rd. 70,7 Mill. M') und einem Anteil
des Holzes von rd. 51 .%, ein Selbstkostenaufwand von rd. 138 Mill. M.
Der Selbstkostenaufwand ist somit 1928 zu 1918 um rd. 127 % gestiegen,
 während sich gleichzeitig die Produktion von 0,791 Mill. t auf
1,088 Mill. t, somit nur um rd. 38 ‘% erhöht hat?). Je Tonne ergibt
sich für 1913 ein Selbstkostenaufwand von rd. 175 M und für 1928 von
rd. 288 RM, somit eine Steigerung von rd. 64 %i. Dieser Selbstkostensrhöhung
 gegenüber zeigen die Holzzellstoffpreise.folgende Entwicklung:

Tabelle 69
Die Grundpreise?) für Zellstoff 1927, 1928 und 1929 und ihre
Steigerung gegenüber 1913
(je 100 kg Trockengewicht 88:100; frei Bahnstation des Empfängers)

Zellstoffarten

Sulfit-Holzzellstoff
Pe kunde ungebleicht
b Bee
Prima normal......
Prima bleichfähig ..
Sekunda gebleicht. .
Prima gebleicht....
Prima gebleicht (zur
Kunstseideherstellung)
 ........ |
Sulfat-Holzzeilstoff ...
Strohzellstoff.........

1918

Ende
1927

1927:1912
Fo

; 16,50
Var,

%
25,— +51,5
26,50 + 60,6
27,50 ;
29,75 .
34, — | -+61,9
35.50! + 69.0

15,50
Be

26,50 |
34.50

+ 71,0
—L 388°0

Ende
19928

1928:1918) Ende 11929:1913
+ — 19929 5

%
24,25 + 47,0
25,75 + 56,1
26,75 :
29,— .
38,— | +57,1
34.50 | + 643

24,75
26,25
27,25
29,50
33,50
35

%
—+50,0
+ 591
4 59,5
+ 667

37,— . A
25,05 + 66,1 | 22,75 | + 46,8
34.— | +386,0 84—' 1360

Der Produktionswert der Holzzellstoffindustrie betrug 1913:
152 Mill. M9, der Selbstkostenaufwand, wie eben festgestellt,
138 Mill. M; es ergeben sich für 1913 ale Differenz zwischen Produktionswert
 und Selbstkostenaufwand rd. 14 Mill. M=rd. 10% des
Selbstkostenaufwandes. Für 1928 betrug der Produktionswert der
Holzzellstoffindustrie rd. 293 Mill. RM*); die Differenz zwischen
Produktionswert und Selbstkostenaufwand ist eine negative Größe:
minus 20 Mill. RM, d. h. der Selbstkostenaufwand übertrifft den Produktionswert
 um rd. 61% /%.
Diese sehr rohe Berechnung gilt natürlich nur unter den vorausgesetzten.
 Daten und für den Gesamtdurchschnitt der Industrie. Wie
entscheidend aber immerhin der Holzeinkauf die Rendite bestimmt, dafür
 diene als weiteres Beispiel folgende Berechnung. Obiger Berechnung

3.4

') Den rm Holz zu 138,75 M gerechnet.
?) Vgl. Tab. 18, S. 17.
?) Zu den Preisen tritt eine gestaffelte Umsatzvergütung, die ab 1.1. 29 1, 2,
ınd_5 % beträgt für 1—249 t, 250—499 t, 500—749't, 750—999 t und darüber‘
4 Vgl. Tab. 18. S 17.