Tabelle 74
Die Bewegung von Papierhalbzeug im deutschen Eisenbahn- und
Binnenschiffahrtsverkehr 1926—1928; 1913
(in 1000 €)

Güter-Nr.

En ..
davon:
Auslandsverkehr
Nach. ......0..0.0
VO er e000000000
Durchfuhr.... ..

Kisenbahn


1418

1918

Binnenschiff,


209

1926

üisenbahn


Binnenschiff,


1560
46
62
ra

05

1927

isenbahn


Binnenschiff.


a

1928

Aisenbahn


Binnenschiff.


1920

804

m

130
73
57

Die Tarifklassen der Papierhalbzeugbewegung sind im Inland- und
Binnenumschlagverkehr die Wagenladungsklassen C, D, F; im Ausfuhrverkehr
 über die trockene Grenze die Ausnahmetarife 159 IIL, IV, V; im
Ausfuhrverkehr über See der Seehafenausnahmetarif 52. Die Vor- und
Nachkriegsentwicklung dieser Tarifklassen ergibt Tabelle 75.
Die für die Papierhalbzeugbewegung wichtigsten Tarifklassen sind
die Wagenladungsklasse D (durchlöchertes Trockenhalbzeug im Inlandund
 Binnenumschlagverkehr) und die Wagenklasse F (Halbzeug im Inland-
 und Binnenumschlagverkehr mit einem Wassergehalt von mehr als
40 %). Der Zellstoffverkehr verteilt sich auf die beiden Klassen D
und F ungefähr im Verhältnis von 1:1, der Holzschliffverkehr im Verhältnis
 von 1:9. Die Wagenladungsklasse D zeigt gegenüber der Vorkriegszeit
 Frachtsatzsteigerungen von rd. 75% bei 300km, bis zu
93% bei 100 km, die Wagenladungsklasse F von rd. 67 % bei 300 km,
bis zu rd. 65% bei 100 km.
Weniger ungünstig haben sich durch die Ausnahmetarifgestaltung
die Ausfuhrfrachten über die trockene Grenze entwickelt. Die Steigerung
 des Ausnahmetarifs 159 IV für durchlöcherten Zellstoff hält sich
in den Grenzen von rd. 30 % bei 300 km und rd. 45%. bei 100 km; die
entsprechenden Steigerungen der Ausnahmetarife 1591III (nicht durchlöchertes
 Halbzeug, trocken) und 159 V (feuchtes Halbzeug) betragen
bei 300 km 64 % und 22 ,%, und bei 100 km 84% und 21%.
Die Preise werden durch die Fracht der Tarifklasse D bei annähernd
 lufttrocken versandtem Zellstoff in der Entfernung von 200 bis
300 km mit ungefähr 51% %. bis 71% belastet; bei annähernd lufttrocken
 versandtem Holzschliff mit ungefähr 9% % bis 13 %. Für den
Versand nicht lufttrockenen Halbzeugs schwankt die Preisbelastung je
nach dem Wassergehalt, dürfte im allgemeinen Durchschnitt aber auch
auf obige Sätze hinauskommen. Gegenüber der Vorkriegszeit ist die
Frachtbelastung der Tarifklasse D bei lufttrockenem Zellstoff um rd.
ein Viertel (300 km) bis über ein Drittel (100 km) gestiegen; bei lufttrockenem
 Holzschliff um rd. ein Achtel (300 km) bis rd. ein Viertel
(100 km) (Tab. 76).

120