Finnland und Norwegen, und zwar entfielen auf Schweden rd. die Hälfte,
Österreich-Ungarn rd. ein Viertel, Finnland rd. ein Siebentel und Norwegen
 rd. ein Zwanzigstel. Diese Länder sind mit durchweg stark gestiegener
 Ausfuhr die wichtigsten Herkunfteländer geblieben und an der
gegenüber 1913 um ein Vielfaches der Menge und des Wertes gestiegenen
Einfuhr der letzten Jahre wiederum zu rd. 90'%: beteiligt. Doch
hat sich die gegenseitige Bedeutung der Herkunftsländer stark verschoben.
 Finnland hat, insbesondere durch erhöhten Sulfatzellstoffexport
 — rd. 70%: seiner. Zellstoffausfuhr nach Deutschland entfallen
 auf Sulfatzellstoff —, mit einem mengenmäßigen Anteil von
rd. einem Viertel bis einem Drittel Schweden zeitweise erreicht und
übertroffen. Beiden Ländern folgen mit einem festen Kontingent von
rd. 30 000 t die Tschechoslowakei‘) und in weitem Abstande Norwegen
und Österreich. Außerdem ist Kanada in fortlaufendem Anstieg mit
besonders hochwertigem Zellstoff neu auf dem deutschen Markte erschienen.


Tabelle 91
Die wichtigsten Herkunftsländer der deutschen Holzzellstoffeginfuhr
 (650b) nach ihren Anteilen an Einfuhrmenge und -wert
1927—1930 und 1913

1980 | 1929 | 1928 | 1927 | 1918:

Herkunftsland

Einfuhr insgesamt
fin 1000 t und Mill.
M/RM) 0000000000
(1913 = 100)...

!‘. Finnland ........
‘. Schweden .......
Tschechoslowakei
Norwegen .......
"Ana euer
)sterreich .......
)sterreich-Ungarn

6.

P|E|2]E|2)E P]2 123
a | © S |, 2 |) |
C zz IS ll Sl HE ES

148,8 | 35,1 159,5! 41,9 1521| | 3128| 548| 9,0
290 !390 311 |466 |295 |448 |245 |353 1100 |100

/4Nn.

2

18,8 | 16,5! 25,7 22,4] 31,2
31,6 | 32,2! 31,6 | 28,4| 28,4
28,4 | 25,7| 21,8 | 21,5 21,8
4,9| 6,7| 7,0| 9,3 75 |
3,8| 6,9) 3,8 7.2 4°
7,6| 66) 41 41 4,1 | 6a 6,4, 7,9
380 89.2) (25.0) (25,6) (25.4) (23.5) (835.211(88.3*

20,0
299
it T

14,0
50,7
4,9 | 47

18,5
49.0

248 |268

An der im Verhältnis zum Weltverbrauch und zu der deutschen
Einfuhr nur geringen Steigerung der deutschen Zellstoffausfuhr ist
vorwiegend Amerika beteiligt. Auf Amerika entfiel bereits im Jahre
1913 ein Anteil von rd. einem Fünftel von Ausfuhrmenge und -wert, der
sich 1927 bis 1930 auf je rd. ein Drittel erhöht hat. Die Ausfuhr nach
Amerika ging 1913 fast restlos, 1927 bis 1930 zu über drei Vierteln nach
den Vereinigten Staaten; den Rest erhielten, neben einem geringen Anteil,
 den Mexiko und Kuba empfingen, Argentinien und Brasilien. Außer
Amerika kommen für die deutsche Zellstoffausfuhr keine Überseeländer
in Betracht, abgesehen von einer geringen Aufnahme Japans.
'\ Vgl. den dritten Teil I, 1, S. 140.

SG