Tabelle 97 (Fortsetzung)

Ausfuhrländer

Bestimmungsländer


Dänemark ...

Niederlande...

Tschechoslowakei.

Jahr Schweden! Norwegen! Finnland

‚929
‚928
‚927
‚926
‚925
1913

9356
4 809
10 338
11 266
4563
5862

4922
5714
4389
4716
‚0 650
9887

1 688
3.337
2303
944
452
801

929
928
927
926
925
‘918

8 144
7 980
3.936
2219
7554
om

2361
| 998
. 285
1128
2581
1698

929
928
‚927
1926
(1925
1918

| Österreich | Kanada
**) **)

5814
$ 700
1008
415
1182

Noch stärker als die deutsche Zellstoffindustrie ist die deutsche
Holzschliffindustrie an die Außenhandelslage der Papierganzzeugindustrie
 gebunden. In der Ausfuhr der Papierganzzeugindustrie ist
ein weit größerer Teil der Holzschliffproduktion als der Zellstoffproduktion
 enthalten. Auf der anderen Seite aber kommt von der deutschen Holzschlifferzeugung
 selbst durchschnittlich noch nicht 11%‘ zum Export (vgl.
Tab. 93). An der Handelsholzschliffproduktion allein allerdings hat die
Ausfuhr einen Anteil von 3 bis 4%. Für einzelne Bezirke, insbesondere
Süddeutschlands, die teilweise ein Viertel bis ein Drittel ihrer Produktion
 vornehmlich an Frankreich und die Tschechoslowakei absetzten, ist
die Ausfuhr von entscheidender und infolge der Bedingtheit durch die
atmosphärischen Verhältnisse risikoreicher Bedeutung. Die deutsche
Einfuhr unterliegt der gleichen Abhängigkeit vom Wasserstande, ist
aber im Verhältnis zum Verbrauch im allgemeinen unbedeutend. Überhaupt
 ist insgesamt der Weltexport von Holzschliff absolut und im Verhältnis
 zur Produktion bedeutend geringer als der Zellstoffexport der
Welt, und im Radius weitaus begrenzter. Im wesentlichen beschränkt
er sich auf die Lieferungen Kanadas an die Vereinigten Staaten und an
Großbritannien sowie der drei nordeuropäischen Länder an Großbritannien,
 Frankreich, Belgien und Rußland. .
Über die Weltproduktion, den Weltexport sowie über die wichtigsten
 Weltabsatzmärkte von Zellstoff und Holzschliff und deren Zollschutz
 auf dem Weltmarkte unterrichten nach Maßgabe der verfügbaren
und meist nur beschränkt vergleichbaren Quellen die Tabellen 94 bis 98.
Über die Einzelheiten der Konkurrenzlage geben die Länderberichte
Aufschluß.

1
‘7