slowakei). Die wichtigsten Papierhalbzeugimporteure treten als Papierexporteure
 zurück. Nur Großbritannien, die Niederlande und die Vereinigten
 Staaten verfügen über einen bedeutenden Papierexport, aber
auch bei ihnen ist die Papiereinfuhr größer als die -ausfuhr.
Auch die Richtung des Papierexportes der Welt ist zu einem
wesentlichen Teil dieselbe wie die des Papierhalbzeugexportes. Der
Papierexport der Welt konzentriert sich aber nicht so stark wie dieser
auf die Vereinigten Staaten und Westeuropa als Absatzgebiet, sondern
weist eine größere Streuung auf. Einmal stehen die Hauptpapierexportländer
 selbst in einem regen gegenseitigen Austausch. Zum anderen
sucht der Papierexport mehr die Weite des Weltmarktes. Vor allem
Südamerika, die Länder des Britischen Weltreiches, China und Japan
sind wichtige Papierabsatzmärkte. Bei weitem. das größte Absatzgebiet
aber sind die Vereinigten Staaten, die ungefähr die Hälfte des Papierexportes
 der Welt aufnehmen. Ungefähr ein Viertel nimmt Europa
auf, hier ist wieder Großbritannien mit ungefähr der Hälfte der europäischen
 Einfuhr der bei weitem wichtigste Absatzmarkt.
In der Rangordnung der Papierexporteure steht Kanada weit an
erster Stelle. Ungefähr die Hälfte der Papierausfuhr der Welt kommt
aus Kanada. Auf die drei nordischen Länder Schweden, Norwegen,
Finnland insgesamt entfällt ungefähr ein Viertel. Deutschland steht
nächst Schweden, dem wichtigsten Exporteur der drei nordischen
Staaten, an dritter Stelle. Nach Finnland, das von den drei nordischen
 Staaten die geringste Ausfuhrmenge aufweist, folgen Großbritannien
 und Neufundland, und in weitem Abstand Österreich, die
Niederlande, die Tschechoslowakei, die Vereinigten Staaten und Japan.
Gegenüber der Vorkriegszeit zeigt sich beim Papierexport diegelbe
 Verschiebung wie beim Zellstoffexport. Ein zunehmender Anteil
 der Papierholzländer an der Papierausfuhr der Welt ist der entscheidende
 Grundzug der Entwicklung. Zwar ist der Export der drei
wichtigsten papierholzarmen Ausfuhrländer, Deutschlands, Großbritanniens
 und der Niederlande, um fast drei Viertel gestiegen. Ihr
Verhältnis aber zum Export der wichtigsten Papierholzländer, Kanada,
Schweden, Norwegen, Finnland, ist von rd. 1:2 auf 1:5 gesunken;
Deutschland allein zeigt den wichtigsten Papierholzländern gegenüber
einen geringeren Rückgang von rd. 1 :3,8 auf rd. 1: 8,3 (vgl. Tab. 100).
An sich hat insgesamt und zahlenmäßig die Außenhandelsbilanz der
deutschen reinen papiererzeugenden Industrie gegenüber der Vorkriegszeit
 gewonnen. Die Einfuhr ist 1929 im Vergleich zu 1913 zwar mengenmäßig
 um fast die Hälfte und wertmäßig auf über das Doppelte
gestiegen und für einzelne Erzeugungsgruppen sehr drückend“), im
Gesamtbild bis zum Jahre 1929 aber ohne größere Bedeutung geblieben;
 1913 betrug sie wertmäßig 1,5%, 1929: 1,7 '%i des Verbrauches.
Dagegen ist die Ausfuhrmenge 1929 im Vergleich zu 1913 auf fast das
Doppelte und der Ausfuhrwert auf über das Doppelte gestiegen. Der
Anteil der Ausfuhr an der Produktion hat mengenmäßig stark zugenommen
 (von 13% 1913 auf 19% 1929), im Werte dagegen nur
wenig gewonnen (von 18 % 1913 auf 20% 1929), obwohl sich die
Produktion 1929 : 1913 mengenmäßig um fast ein Drittel und wertu)
 Vgl. S. 2018.

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