Tabelle 108
Papiereinfuhr im Verhältnis zur Papierausfuhr 1927—1930 und 1913
(Einfuhr in % der Ausfuhr) i

Pos

555 B1
654
5655 B4
353
555 B6
555 B2 ]
555 B10.
555 B9 |
555 B8
5655 A
6555 B5
655 B7
655 B8

Papierart

Druckpapier ..........
irobes Packpapier....
;esseres Packpapier...
}elbes, gr. Strohpapier
Schreib-, Briefpapier...
Sartonpapier..........
"apetenrohpapier......
'hotogr. Rohpapier....
jeidenpapier..........
Zigarettenpapier ......
)ergamentpapier ......
Zeichenpapier.........
Lösch- u. Filtrierpapier

Insgesamt...

Menge Wert
‚980 |1929 | 1928 | 1927 | 19181 1980 | 1929 | 1928| 1927| 1918

0,3 0,5| 0,5 0,4 1,5] 1,5 28) 0,71 1,7
20,0] 12,3! 9,11 9,1] 8,1) 16,8] 11,11 9,8| 8,9] 7,5)
0,9! 1,8) 14) 111 2,7 1,0) 12) 1,21 1,21 8,7
14:9 15.1 115) 7,9 0,4! 15,8/ 15,5/ 18,5 11,4 0,4)
13 1,4 24 281 44 25 19 57 40) 59
36.0) 16,7 15,2| 14,7 ©% 30,2| 18,8/ 12,5| 11,0( ®
18,7| 11,0 10,5/ 10,5 199 „| 48,7 45,6| 40,8 30,3!199 |
295.4/232.8/289.81206.2 99° 321,0 285,6 284,4/872,9) 99
28 24 22 20110 49 87 81 24 11,9’
WB 42 29| 14) 85 20) 5,0) 88) 1,7 125
Ü8| 1ıl 16 26| 87 20) 16| 21) 88 29:
6,3! 42) 3,6 3.2 5,6| 8,9) 6,9| 6,9] 5,7 6,6

dem Zeitungsdruckpapiermarkt auf. Die Papierholzländer treten als
Exporteure stark zurück, Kanada und Neufundland scheiden so gut
wie ganz aus, und Schweden und Finnland haben nur in holzfreiem
Druckpapier eine gewisse Bedeutung. Nur Norwegen ist in größerem
Umfange auch Exporteur von anderem Druckpapier, vor allem von
Dünndruckpapier. Es wird aber stark übertroffen von England’) und
Deutschland, die als Exporteure von Druckpapier außer Zeitungsdruck
auf dem Weltmarkte an erster Stelle stehen. Nächst Norwegen folgen
Österreich, die Niederlande, die Vereinigten Staaten, und Belgien besonders
 für holzfreies Druckpapier (vgl. Tabelle 111). Das Bild der
wichtigsten Ausfuhrländer hat sich somit gegenüber der Vorkriegszeit
kaum geändert. Dennoch ist auch auf dem Markt für sonstiges Druckpapier
 die Tendenz der Standortsverlagerung zu den Papierholzländern
festzustellen. Die Rohstofforientierung setzt sich aber entsprechend der
durchschnittlichen Höherwertigkeit des Endproduktes nicht in dem
Maße durch wie auf dem Zeitungspapiermarkt. So erklärt sich, daß
auf dem Weltmarkt für anderes Druckpapier als Zeitungsdruck die
zunehmende Eigenerzeugung der Verbraucher in den Vordergrund tritt,
die weniger gehemmt wird durch den Export der Papierholzländer als
durch die Ausfuhr der Länder, die wie Deutschland und Großbritannien
 neben einem starken Binnenmarkt auch noch die technischen
und traditionellen Vorteile alter papierindustrieller Erfahrung in die
Waagschale werfen können.
Auch die wichtigsten Absatzmärkte der deutschen Ausfuhr von
Druckpapier außer Zeitungsdruck sind zum großen Teil andere als die
der Zeitungsdruckpapierausfuhr. Im allgemeinen zeigt die Ausfuhr von

1) Vol. den dritten Teil II 2f.

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