Schweden, Finnland, Österreich, die Tschechoslowakei, Rußland, Polen
und Norwegen.
Von den bedeutendsten Pappenerzeugern der Welt haben Kanada,
Japan, Großbritannien, die Tschechoslowakei, Rußland, Polen und Norwegen
 als Pappenexporteure nur geringe Bedeutung. Unter den übrigen
Pappenausfuhrländern stehen wieder die Niederlande allein durch ihren
Strohpappenexport bei weitem an erster Stelle. Ihnen folgen erst in
großem Abstande die anderen Pappenexportländer. An ihrer Spitze
steht Deutschland; doch liegt seine Exportstärke weniger in der Ausfuhr
 von Holzpappe als von Grau- und Rohdachpappe, während für
den Holzpappenmarkt der Welt Finnland, Schweden, Österreich und
neuerdings auch die‘ Vereinigten Staaten die maßgebenden Exportländer
 sind.

Tabelle 113
Produktion und Ausfuhr der wichtigsten Pappenproduzenten der
Welt!) 1925—1929 und 1913
(in 1000 t)

Land

Erzeugung Ausfuhr
929 | 1928| 1927 | 1926 | 1925 |1918 [sono toneTa027T 1026 1005 1015

Deutschland ....
Schweden ......
Norwegen ......
Tinnland .......
Österreich......
Tschechoslowa-Keil
 o...0...404
Niederlande ....: £
dav. Holzpappe 7
Großbritannien . ‚07*) 162**
Rußland... ...... 20 .
Polen san....000 16 .
Verein, Staaten . 2982 | .
Kanada ........ 131 .
Japane...... | 115 %##)i110***)| 244)
*) 1924. — **) 1912, — ***) Strohpappe. — #) 1919.

81 68 62 51 388
38 35 31 30 29
16 123 ii 11) 1t
55] 46| 40| 45 58
85 ) 40 | 39. 34) 36

31
25
5
54

5
350

5
2591

7
240

FF
232
6
s

210
6
7

178

6

Da

35

Die Konkurrenzkraft der wichtigsten Holzpappenexporteure, Finnland,
 Schweden, Österreich, beruht neben‘ ihrer im allgemeinen weit
zünstigeren Wasserkraftversorgung vor allem‘ auf ihrer bevorzugten
Stellung als Papierholzländer. Zwar vermag auch die deutsche Pappenindustrie
 70% ihres Papierholzbedarfes im Inlande zu decken, aber die
preisliche Auswirkung des deutschen Gesamtdefizits fällt für Finnland,
Schweden und Österreich fort. Außerdem genießen Finnland und Österreich
 den in Anbetracht des hohen Lohnkostenanteils der Pappenindustrie
 wesentlichen Vorteil bedeutend niedrigerer Löhne. Auch in der
Transportlage ist Deutschland benachteiligt. Für Süd- und Südost-1)

 Vgl. Tab. 116 u. 117, S. 226 f. und die einzelnen Länderberichte.

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