sich der Menge nach die Holzschliffeinfuhr der Vereinigten Staaten um
rd. die Hälfte, die Zellstoffeinfuhr auf über das Vierfache und die Druckpapiereinfuhr
 auf rd. das Sechzehnfache erhöht (vgl. Tab. 137).
Die Einfuhr der Vereinigten Staaten an Papierhalbzeug, Papier und
Pappe kommt zum überwiegenden Teil aus Kanada; im Jahre 1929 entfielen
 auf Kanada von der Zellstoffeinfuhr fast zwei Fünftel, von der
Holzschliff- und von der Druckpapiereinfuhr je rd. neun Zehntel, und
Tabelle 137
Die Papierhalbzeug- und Papierganzzeugeinfuhr der
Vereinigten Staaten 1913, 1927—1929

1929 1 1928
Menge | Wert | Menge | Wert
in in in in
1000 t*)I Mill. ®% 11000 t*)| Mill. *&amp;

1997

1918
‚Menge | Wert
| in in
1000 491 Mill. $

Menge | Wert
ı in in
1000 £*)! Mill ®

Papierhalbzeug
insgesamt. ...
davon:
Holzschliff ...
Zellstoff .....
Papier
insgesamt **),
davon:
Druckpapier
insgesamt... 2204 144,7
Zeitungspapier......
 92202 | 144,5 131,5
Pappe insgesamt | 87 1,8 | 2,38
*) = 1000 ke. — **) Ohne Manufactures und der mit diesen kombinierten Positionen.

16.3

165 ] 8,0
346 | 188

af

von der Pappeneinfuhr drei Viertel. Trotz dieses hohen Anteils Kanadas
sind die Vereinigten Staaten für die europäischen papiererzeugenden
Industrien als Absatzmarkt von großer und insbesondere gegenüber der
Vorkriegszeit stark erhöhter Bedeutung. An der Zellstoffeinfuhr
 der Vereinigten Staaten ist Europa zwar nur mehr mit fast
rd. zwei Dritteln beteiligt gegenüber stark vier Fünfteln im Jahre
1913, absolut aber mit einem Vielfachen der Vorkriegsmenge. Den
stärksten Anteil an der Steigerung haben Schweden und Finnland.
Die Druckpapiereinfuhr der Vereinigten Staaten aus Europa
deckt zwar nur rd. 4%, ihrer Gesamteinfuhr (außer dem Anteil
Kanadas ist noch Neufundland mit 5'%i beteiligt), ist aber für den
europäischen Absatz von großer Bedeutung. Sie besteht zum weitaus
 größten Teil aus Zeitungsdruckpapier. Die Vereinigten Staaten
stehen hier als Absatzmarkt für Schweden, dem nächst Kanada und
Neufundland wichtigsten Lieferanten der Vereinigten Staaten, weit an
erster Stelle, für Norwegen an vierter, für Finnland an dritter, und
für Deutschland an fünfter Stelle, während sie in der Vorkriegszeit so
gut wie keinen Zeitungspapierimport aus Europa hatten. Für die

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