frächtliche Mengen Handpapier werden zu mannigfaltigster Verwendung
 innerhalb des Landes verbraucht und — im Werte von mehreren
Millionen Goldmark jährlich — nach allen Teilen der Welt exportiert.
Neben dem Handpapiergewerbe hat sich in Japan eine umfangreiche
 Maschinenpapierindustrie entwickelt. Sie stützt sich auf die
reichen Wasser- und Papierholzvorkommen des Landes, dem außerdem
noch in der Halbinsel Sachalin große Holzreserven zur Verfügung
stehen. Jedoch vermag die eigene Industrie den Papierhalbzeugbedarf
des Landes nicht restlos zu decken; wenn sich auch in ungebleichtem
Zellstoff eine Überproduktion geltend macht, so besteht doch in gebleichtem
 Zellstoff und hochwertigen Spezialsorten ein Bedarfedefizit.
An der Einfuhr sind vor allem Kanada und daneben Schweden, Norwegen
 und Deutschland beteiligt. Ungefähr ein Zehntel des Zellstoffimports
 wird von der japanischen Kunstseideindustrie aufgenommen.
Die Produktion und der Import Japans an Papierhalbzeug stellte
sich in den letzten Jahren wie folgt:

Tabelle ‚152
Japans Papierhalbzeug-Produktion
und -Import 1925—1928
(in 1000 t)

Jahr

‚Papierhalbzeug

Produktion | Import

1925
L926
1927
1998

414,7
] 500,3 |
541,9
578.8

77,4
63,2
71,3
73.1

Tabelle 153
Die Maschinenpapierproduktion Japans 1914, 1925—1929
(in 1000 t)

‚Jahr

1914
1925
1926
1927
1928
19920

Insresamt


429,7
487,4
522,8
592,8
A439

Druckvpapier
 TGewähn. | ;
Besseres Geh | Zeitungs-3



59,6
352,0
68,9 | 60,6
71,7 60,7
86,8 68,2: |
992.4 BR 9

227,6
221,7
288,6
954.9

Tori- | Rollnoko-
 | papier

2

34.4
36,0
47,5
BOQ

"3 La

20.5

Packyapier


Übriges

z—

18,2 77,8
253 | 106,9
37,8 91,0
44 1 39.0

4
» |
anthane Starkes Papier mit. langer Faser, — **) Weißes Sultitpapier 30 g m?. — *®*) In: Spalte 8

“