Auch die Maschinenpapierproduktion Japans bleibt noch hinter
dem Inlandsbedarf zurück, trotzdem sie sich gegenüber der Vorkriegszeit
 und fortlaufend in den Nachkriegsjahren stark erhöht hat (vgl.
Tab. 153). .
Der Produktionsentwicklung entsprechend, zeigt auch die Papierganzzeugausfuhr
 Japans eine stark steigende Tendenz; sie wird zum
weitaus größten Teil von China aufgenommen, wo ein scharfer kanadisch-japanischer
 Konkurrenzkampf die europäischen Exporteure fast
ganz verdrängt hat. Die Papierganzzeugeinfuhr Japans hält mit der
Zunahme des Verbrauchs zwar nicht Schritt, ist zum Teil sogar absolut
stark rückgängig, doch ist Japan für den europäischen Export nach
wie vor ein bedeutendes Absatzgebiet (vgl. Tab. 154).

Tabelle 154
Der Papierganzzeugaußenhandel Japans 1926—1929
(in 1000t)

Ziga- | ganpi
Ausfuhr [Druck roten und
papier ;
&gt; papier‘ usuyro

1926
1927
1928
1929

26,86
28,97
50,08
52,37

133
1,31 |
1,72
2.61

0,25
0,27
0,41
0.38

Einfuhr

Druckpapier

bis 58
g/qm

anderes

1926 4,52
1927 12,11 |
1928 6,67
19929 32 688

14,49
10,01
11,62
R.14

yoshinound

teng uvo

0,12
0,12
— 0,12
018

Schreibpapier


2,46
2,18
2,52
2.094

torinoka


renshi'

hanshi| Pack- |
und .
mino papier)

7,15
2,41
2,98
2.86

1,01
0,90
2,04
1.40

0,37
0,29
1,23
0.79

3,01
2,75
3,89
2.90

Packpapier


Imit. Japan.
P.-u.Seidenpapier


Imit.
Pergament


33,35 1,98 2,88
20,57 ; 1,57 2.15
16,89 | 191 3,98
{3.90 108 4,19

Jap.
Toi- | And.
Jette ‚Papier
vanier

Papieı
insgesamt


0,61
0,68
0,80
D.67

8,07
441

35,71
37,70
66,34
88.47

Zeichenpapier


Papier
insgesamt


0,22
0,22
0’27

59,61
48,81
48,10
23 46

DanDe

7,44
10,77
14,19
16.60

Pappe |

8,27
191
171
191

q) Südamerika und der asiatische Kontinent
Südamerika ist eins der wichtigsten Absatzgebiete der papiererzeugenden
 Industrien der Welt, das jedoch in zunehmendem Maße zur
Eigenerzeugung übergeht. Argentinien stützt den Aufbau einer eigenen
papiererzeugenden Industrie wegen des geringen Waldbestandes auf den
riesigen Strohanfall seines Getreidebaues; Chile bemüht sich neben der
Ausnutzung seiner großen Nadelholzbestände auch um eine Verarbeitung
 von Schilf zu Papiermasse. Die größten Erfolge aber zeigt bisher
Brasilien, dessen schon zu Ende des vorigen Jahrhunderts begründete
Papierindustrie bis jetzt zwei Drittel bis drei Viertel des Landesbedarfes
zu decken vermag. Schnell wachsende tropische und subtropische Holzvorkommen,
 die durch vorteilhafte Wasserwege zugängig sind, deren
Eignung zur Papiermassebereitung aber erst zum Teil und wegen ihrer

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