in der Papierindustrie um 32 % und in der Pappenindustrie um 16 %
gestiegen.
Die Gesamterzeugung wurde 1929 zu ungefähr vier Fünfteln im
Inland abgesetzt und zu ungefähr einem Fünftel exportiert. Die Exportanteile
 aller vier Industrien sind, abgesehen von der am Export
 nur gering beteiligten Holzschliffindustrie, gegenüber der Vorkriegszeit
 gestiegen. Bei der Zellstoffindustrie ergibt sich mengenmäßig
eine Steigerung von rund einem Fünftel auf etwas über ein Fünftel der
Erzeugung, bei der Papierindustrie von rund einem Achtel auf fast ein
Fünftel und bei der Pappenindustrie von rund einem Zwölftel auf ebenfalls
 fast ein Fünftel. Der Export der Holzschliffindustrie insgesamt
ist nur gering, beträgt auf die Handelsholzschliffindustrie allein bezogen
 rd. 3 bis 4%! und steigt bei den für den Export arbeitenden Betrieben
 der Handelsholzschliffindustrie bis zu einem Viertel der Produktion.

Während der Anteil der in der papiererzeugenden Industrie beschäftigten
 Personen an der Zahl der in der gesamten deutschen
Industrie einschließlich Handwerk beschäftigen Personen 1925 noch
nicht 1:%' betrug, hält sich der Ausfuhrhandel der papiererzeugenden
Industrie an der gesamten deutschen Spezialausfuhr (reiner Warenhandel)
 in den letzten Jahren auf rd. 2% Insgesamt erreichte die Ausfuhr
 der papiererzeugenden Industrie im Jahre 1929 rd. 272 Mill. RM
bei einem Ausfuhrüberschuß von rd. 213 Mill. RM und im Jahre 1930
rd. 245 Mill. RM bei einem Ausfuhrüberschuß von rd. 193 Mill. RM.

DD

Nach der Zahl ihrer Betriebe und der in ihnen beschäftigten Personen
und Arbeiter hat die papiererzeugende Industrie Deutschlands weitaus
die erste Stellung unter den papiererzeugenden Industrien
 der Welt; der Bruttoproduktion nach wird sie jedoch
von den Vereinigten Staaten und Kanada um ein Vielfaches übertroffen.
Auch in jedem der einzelnen Produktionszweige übertreffen die Vereinigten
 Staaten und Kanada bei weitem die deutsche Produktion, abgesehen
 allein von der Pappenproduktion, in der Kanada hinter Deutschland
 zurückbleibt. Allen anderen Ländern, ausgenommen noch
Schweden, dessen Zellstoffproduktion um rund die Hälfte größer ist als
die deutsche, zeigt sich Deutschland seiner Produktion nach sowohl
insgesamt als auch in jedem der einzelnen Produktionszweige stark überlegen.
 Gegenüber der Vorkriegszeit hat sich Deutschlands Stellung in der
internationalen Rangordnung der papiererzeugenden Industrien versSchlechtert.
 Vor dem Kriege hatten allein die Vereinigten Staaten in
allen Produktionszweigen eine größere Produktion als Deutschland,
während Schweden die deutsche Zellstoffproduktion nur um ein Geringes
übertraf und Kanada in allen Zweigen hinter Deutschland zurückstand.

Die wichtigsten papiererzeugenden Industrien der Welt sind ausgesprochene
 Ausfuhrindustrien, während die Exportquote der deutschen
papiererzeugenden Industrie nur rd. ein Fünftel beträgt. Deutschland
tritt deshalb nach der Ausfuhrmenge seiner papiererzeugenden Industrie

/JL

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