Descartes. 391 7) An Arnauld (29. VII. 1648), Corresp. V, 220 f. 78) Discours de la meth. IV; Oeuvr. VI, S. 37; Meditationen Ausg. von Buchenau) 11, $ 21 u. 22. 9) Meditat. V; S. 33; Respons. I, S. 61 u. s. 30) Dass daher die Kantischen Einwände gegenüber der bestimmten, endgültigen Form des Cartesischen Gottesbeweises durchaus zutreffend sind, möchte ich auch gegenüber Natorps Darstellung (Desc. Erkenntnistheorie, Cap. III) behaupten. Wenn Natorp mit Recht auf den Gedanken eines „Alls der Realität“ als ainen Punkt der Uebereinstimmung zwischen Kant und Descartes verweist, so fehlt doch bei Letzterem der entscheidende „kritische“ Gesichtspunkt, dass diese Allheit stets nur als „regulative Idee‘, die den Fortschritt der Erfahrung leitet, zu verstehen ist. Auch das „Cogito“ mag, seiner ursprünglichen Bedeutung nach, der „transscendentalen Apperception‘“ verglichen werden: im Gottesbeweis aber bezeichnet es bereits deutlich das „endliche“ empirische Ich des „inneren Sinnes“. So wird Gott schliesslich überall als die transscendente Ursache der Dinge nicht nur, sondern auch der Erkenntnisse, genommen, womit der kritische Standsunkt endgültig verlassen ist. — Vgl. hierzu und zur Ergänzung seiner früheren Darstellung Natorps eigene Abhandlung: „Die Entwicklung D’s von den Regeln bis zu den Meditationen“ (A. f. Gesch. d. Phil. 1897). 81) Reg. VIII, S. 21. „Tunc certo cognoscet se scientiam quaesitam nulla prorsus industria posse invenire, idque non ingenii culpa, sed quia obstat ipsius difficultatis natura, vel humana conditio: quae cognitio non minor scientia est, zuam illa quae rei ipsius naturam exhibet.“ s2) Näheres hierüber: „Descartes’ Kritik“ S. 64ff.; 93 1f. 83) Meditat. IIT, S. 20f. 81) Brief an Clerselier (23. April 1649). — Corresp. V, 355. 3) Näheres s. „Descartes’ Kritik“ S. 82 ff. 3) An Chanut (6. Juni 1647) Corresp. V, 51f. An Morus (15. April 1649) Corresp. V, 344 f.; Oeuvres inedites (Foucher de Careil) 5. 66. &7) An Arnauld (29. Juli 1648) Corr. V, 224. 88) Principia I, 13 u. 6. 3) Reg. IV, S. 8.