Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin. 25 I Zur Einführung in die Philosophie der Gegenwart. 5 2. Auflage. Ge⸗ O Acht Borträge von Prof. Dr. A. Riehl. Zapiiege Se— in Leinwand gebunden AM. 3. 60. v J80—— „Wir gestehen, daß uns selten die Cektüre eines Buches so viel geistigen Genuß bereitet hat, als die des vorliegenden. Der Verfasser hat es meisterhaft verstanden, die vielfach als ädußerst langweilig und irocken verschriene Disziplin nicht nur interessant und fesselnd darzustellen, sondern es ist ihm auch gelungen, recht klar und allgemein verständlich zu schreiben, so daß jeder Gebildete getrost nach dem Buche greifen kann.“ (Ceipziger Lehrerzeitung.) „Von den üblichen Einleitungen in die Philosophie unterscheidet sich Riehls Buch nicht bloß durch die Form der freien Rede, sondern auch durch seine ganze methodische Auffassung und Anlage, die wir nur als eine höchst glückliche bezeichnen können. Nichts von eigenem System, nichts von langatmigen logischen, psychologischen oder gelehrten historischen Ent— wicklungen, sondern eine lebendig anregende und doch nicht oberflächliche, vielmehr in das Inie der Philosophie führende Bettachtungsweise. .. Wir möchten somit das philo— ophische Interesse... mit Nachdruck auf Riehls Schrift hinweisen. (Monaisschr. f. höh. Schulen.) rbeit und Rhythmus. Von Prof. Dr. Karl Bücher. Dritte, stark vermehrte Auflage. Geheftet A 7. —, in Ceinwand gebunden A. 8. — „.Die übrige Gemeinde allgemein Gebildeter, welche nicht bloß diese oder jene Einzelheit der in der Bücherschen Arbeit enthaltenen wissenschaftlichen Errungenschaften interessiert, sondern die sich für die Gesfamtheit des selbständigen und weitgreifenden über— blicks über den vielverschlungenen Zusammenhaäng von Arbeit und Rhythmus aufrichtig freuen darf, wird meines Erachtens dem bewährten Forscher auch dafuͤr be— sonders dankbar sein, daß er ihr einen wertpollen Beitrag zu einer CLehre geliefert hat, welche die edelsten Genusse in unserm armen Menschenleben vermiitelt, nämlich zur Lehre von der denkenden Beobachtung nicht bloß welterschütternder Ereignisse, fsondern auch alltäglicher, auf Schritt und Tritt uns begegnender Geschehnifse.“ (G. v. Maxyr in der Beilage 3. Aligem. Zig.) r * 7 * nmelsbild und Weltanschauung im Wandel der Zeiten. 2 Autoristerte UÜbersetzung von K. Bloch. Zweite )on Prof. CTroels⸗Cund. Auflage. In Leinwand gebunden M. 5. - gue Es ist eine wahre Lust, diesem kundigen und geistreichen Führer auf dem langen, aber nie ermüdenden Wege zu folgen, den er uns durch Asien, Afrika und Europa, durch Alter— tum und Mittelalter bis herab in die Neuzeit führt. ..Es ist ein Werk aus einem Guß, in großen Zügen und ohne alle Aleinlichkeit geschrieben. ... Wir möchten dem schönen, inhaltreichen und anregenden Buche einen recht großen Leserkreis nicht nur unter den zunftigen Selehrien, sondern auch unter den gebildeten Kaien wünschen. Deun es ist nicht nur eine geschichtliche, denh. der Vergangenheit angehörige Frage, die darin erörtert wird, sondern auch eine soiche, die jedem Denkenden, auf den Fingern brennt. Und nicht immer wird uͤber solche Dinge so kundig und so frei, so leidenschaftlos und doch mit solcher Wärme gesprochen und geschrieben, wie es hier geschiebt. . ..“ (W. Nest le in den Neuen Jahrbüchern für das klassische Altertum. * * * as Erlebnis und die Dichtung. Lessing, Goethe, J * 2 7 Novpalis, Hölderlin. I3 3 Wilhelm dilfhey. 2Rwpetz in CLeinwand gebunden Me5. 600. —— — Dieses tiefe und schöne Buch gewährt einen starken Reiz, Diltheys feinfühlig wägende und leitende Hand das künstlerische Fazit so außerordentlicher Phaͤnomene im unmittel— baren Anschluß an die knappe, großlinige Darstellung ihres Wesens und Lebens ziehen zu sehen. Hier, das fühlt man auf Schrut und Tritt, liegt auch wahrhaft inneres Erlebnis eines Mannes zugrunde, dessen eigene Geistesbeschaffenheit ihn zum nachschöpferischen Eindringen in die Welt unserer Dichter und Denker geradezu bestimmen mußte. .Was diesen auf einen Lebenszeitraum von 40 Jahren verteilten — man wendet hier das Wort fast instinktiv an — klassischen Auffätzen ein ganz besonders edles Gepräge gibt, das ist der goldene Schimmer Vihet Jugendfrische, der sie verklaͤrt, die lauiere Verehrung unferer hoͤchsten üterarisch— ünstlerischen Kulturwerke, der den Ausdruck äberall durchzittert. Hhier schreibt Ehrfurcht und zwar lebendige Ehrfurcht, die sich den Geistern und ibrem Werk in liebendem Erkenntnisdrange hingibt und weiß, warum sie es tut.“ (Das literarische Echo.)