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Unions vertrag.

l'intervalle, soit, notamment,
 par un autre dépôt,
par la publication de s'invention
 ou son exploitation,
par la mise en vente
d'exemplaires du dessin ou
du modèle, par l'emploi de
la mardue.

eine andere Hinterlegung,
durch die Veröffentlichung
der Erfindung oder ihre
Ausübung, durch das Feil—
halten von Exemplaren des
Musters oder des Modells,
durch den Gebrauch der
Marke nicht unwirksam ge—
macht werden können.
c) Die oben erwähnten
Prioritätsfristen sollen zwölf
Monate für Erfindungs—
patente und Gebrauchsmuster
und vier Monate für gewerb—
liche Muster und Modelle
sowie Fabriks- und Handels—
marken betragen.

c) Les délais de priorité
mentionnés eci-dessus seront
de douze mois pour les
brevets d'invention et les
modèles d'utilite, et de
quatre mois pour les
dessins et modèles industriels
 et pour les marques
de fabrique ou de commerce.


Dazu vgl. das Schlußprotokoll zu Art. 4, unten S. 37.

5. Das Prioritätsrecht steht dem Anmelder, der im Zeitpunkt
der Uberreichung der prioritätsbegründenden Aumeldung seinen Wohn—
sitz außerhalb des Gebietes der Unionstaaten hatte, nicht zu, wenn
er nicht rechtzeitig (ß 6 Vdg. vom 30. Dezember 1908, RGBl. Nr. 271,
unten S. 44) den Nachweis erbringt, daß er in diesem Zeitpunkt
Untertan oder Bürger eines Unionsstaates war oder im Gebiete eines
solchen eine gewerbliche oder Handelsniederlassung hatte (E. der A.⸗A.
VII vom 23. November 1910, 8. 46627, 0. Pöl. 1911, S. 360).
b. Die Anmeldeabteilung muß vor Erledigung eines Prioritäts—
begehrens prüfen, ob dasjenige, wofür die Priorität begehrt wird,
mit derjenigen Anmeldung, deren Priorität begehrt wird, überein—
stimmt. Nur wenn dies der Fall ist, kann die Zuerkennung der
begehrten Priorität erfolgen (E, der B.«A. A vom 30 März 1811.
8. 15.046, 0. Pbl. 1912, S. 255).
7. Über die Frage, welche Priobrität einer inländischen Patentanmeldung
 zukommt, entscheidet das Patentamt selbständig und un—
abhängig von den Beschlüssen eines ausländischen Amtes (E. der B.⸗A. B
vom 29. Mai 1911, 83. 25.595, 0. Pbl. 1912, S. 444).
8. Die Frage, ob und wann die ursprüngliche Hinterlegung
eines Gesuches um ein Erfindungspatent in einem Unionstaate vor—
schriftsmäßig erfolgt ist, ist ausschließlich nach dem Rechte des be—
treffenden ausländischen Unionsstaates zu beurteilen (E. der B.⸗A. B
vom 29 Mai 1911, 3. 25.595. O. Pbl. 1912. S. 444).