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mehr, daß Lift rückfichtlich unferer Srage den U, Müller ergänzt, SNeder
von Beiden eigenthümliche Ausftellungen macht. Müller bekämpft, wenn:
gleich inconfequent und mit mangelhaften Argumenten, bei Xdam Smith
das Ueberfehen geographifcher Unterfchiede, räumlicher Diffes
venzen, alfo dasjenige, was man eigentlich Kosmopolitismus nennen Eann,
Lift dagegen das AWofehen von den durch die BVerfchiedenheit der Entwicklung
in der Zeitfolge gegebenen Bedingungen, für welchen Begriff jenes Wort
gar nicht paßt. Während AU. Müller fefthält, was Lift bekämpft, ift der
Lehtere in der entgegengefeßten Stellung. Lift fucht nachzuweifen, daß die
Völker eine in verfchiedenen Zeiten verfchiedene wirthjhaftliche Stufe einnehmen,
 daß Großbritannien auf einer ‚Stufe angelangt ift, welche die ans
deren Völker noch nicht erreicht haben, daß deshalb den Lebteren noch nicht
zufage, mag dem erfieren Beilfam if. Aber er behauptet, / daß alle Völker
froß der geographifchen Verfchiedenheit der Territorien 11. f. m. diefelbe Bahn
durchlaufen und durchlaufen müffen, daß jedes denfelben Weg auf daffelbe
Biel hin mandelt und die einzelnen gegen einander nur fo fi unterfheiden,
baß das eine noch am erften Meilenzeiger fteht, das andere am ztveiten, dritz
ten oder Yen] Nur indem U. Müller an einen Normalzuftand der
Volkswirthfchaft glaubt und der Stetigkeit deffelben feine Theorie Leiht, tritt
er näher an Lift heran, der zwar die BVerfchiedenheit der von den einzelnen
Völkern erreichten wirthfchaftlidhen Stufe al® ein gefchichtliches Ergebniß
anfieht, aber die fchließlich zu erreichende für alle ebenfo identifch fein läßt,
als den Weg, auf welchem fie fich durch fein confkruirtes Stufenfchema zu
derfelben Hinbewegen. Und umgekehrt macht der Lebtere eine Segenbemer:
fung gegen den eigentlichen Kosmopolitismus, indem er den Ländern der
gemäßigten und denen der heißen Zone eine verfchiedene wirthfchaftliche Auf:
gabe ftellt., Man fühlt fich aber geneigt, dem Urheber einer folchen Ein
Hheilung einen größeren Vorwurf zu machen, als Demjenigen, welcher die
Verfchiedenheit der räumlichen Bedingungen gar nicht in Betracht zieht.
Denn wer an die Verfchiedenheit der Einwirkung territorialer Srundlagen
auf die Geftalt und die Richtung der Volkswirthfhaft überhaupt einmal
gedacht hat und fich auf die Gefchichte der Völker beruft, von dem begreift
man nicht einen Schematismus, deffen Fachwerk durch den Wendekreis des
Steinbocks und des Krebfes normirt wird und welches der erffe Blie in die
Sefchichtsbücher der Bölker über den Haufen wirft,
Weit weniger aber noch wie in den gegen U. Smith polemifirenden
nationalöfonomifchen Theorieen AU, MülLer’s und S. L2ift’s ift in den
zahllofen und größtentheils erbitterten Angriffen, welche von den focialiftifchen
Schriftftellern her gegen den Begründer der »nationalöfonomifhen Schule«
ausgegangen find, ein Fortfchritt zu unferer YAuffaffung der politifchen Dekohomie
 hin vermittelt worden, vielmehr fteht zu ihr in der bat die dem