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Die allgemeinften Srundbedingungen , auf denen. die gefhichtlihe Eri:
tenz und Entwicklung der einzelnen Völker überhaupt beruht, zeigen einen
ntfchieben beftimmenden Einfluß auch auf die Seftaltung der Skonomitfchen
WBerhältniffe der Nationen und die Veränderung, welche diefelben im Laufe
der Zeit erfahren. Wenn wir die eine jener Srundbedingungen in’s Auge
faffen, das Territorium, auf welchem ein Volk feßhaft ift, fo erkennen
mir e$ fogleich al8 eine von der Natur gegebene Bafıs, durch weiche die
Erfolge der wirthfhaftlichen Anftrengungen, fowohl der Art als dem Srade
nach, bebingt werden. Mag auch der Menfech auf dem Boden, welchen er
bewohnt, nicht fo feft mwurzeln wie die Pflanze, er erfcheint doch in viel:
geftaltiger AbhängigFeit von der Scholle, deren Kräfte er feinem Willen
unterthan zu machen fucht, und die Macht des »freien Herrfchers über die
Natur« reicht wenigftens hinfichtlich feiner tirthfchaftlichen Anffvengungen
nicht über gewiffe Grenzlinien hinaus, die Hm von der Natur vorgefchrieben
werden. Die in dem Territorium gegebene natlırliche Bafıs für die okonomifchen
 Verhältnife ift überall nur in concreter Eigenthüm-(ih
 Eeit vorhanden, und wenn es aud in der großen NMeihe von einzelnen
Bändergebieten fkärkere und geringere Grade der Verfchiedenheit giebt, fo if
doch auch noch die größte Wehnlichkeit unendlich von der Gleichheit entfernt,
welche als Urfache derfelden Wirkungen erkannt werden könnte. Wenn
deshalb auf natürliche und nothmendige Beziehungen zwifchen dem Terriz
torium und den für die volkswirthfhaftlidhen Berhältniffe in nächfter Reihe
118g maßgebend erfcheinenden Bedingungen Hingewiefen wird, fo find damit
überall natürliche Unterfhiede und Gegenfäße in den mwirth:
Thaftlihen Fundamenten der einzelnen Bölker zugleich feftz
zeftellt. Diefes erfheint um fo wichtiger, als ein Volk, wie energifch, un:
rmüdlich und mannigfaltig e&amp; auch feine ArbeitsEräfte regen und bewähren
mag, doch an den SGrundbedingungen des von ihm bewohnten Territoriums
im Großen und Allgemeinen nur fo Geringes zu Ändern vermag, daß diefes
aeben den dem menfchlichen Willen ganz entrückten Wirkunaen der Natur