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(ändern hindehnt. Endlich wirkt die geographifhe Situation eines Landes
offenbar auch auf die Stellung eines Volkes in dem allgemeinen Weltvyer:
Eehre und zu ihm in flarker Weife ein... Wir fehen hier ganz ab von den
oben erwähnten Bedingungen für den auswärtigen Berkehr und die Theil
nahme am Seehandel, und heben vorzugsweife die geographifhe Stellung
eines Landes zu denjenigen Ländern hervor, welche die Angel= und Knoten:
punkte für den Weltverkehr bilden. Die Süter der Erde, die Arbeitspros
durcte der Bölker find mannigfaltig, wie die Bedürfniffe der Menfhen. Ob
diefe Bedürfniffe nothwendige, angewöhnte oder. durch das Berderbniß der
Sitte und des Sefhmackes herbeigensthigte find; ob die Befriedigungsmittel
in der Nähe und in compacter Malfe oder in entlegener Ferne und über
weite NAume verffreut fich finden, der Handelsverkehr folgt dem Impulfe des
Begehrs und belebt die Weltfirafen zu Waffer und zu Lande. ZIwifchen
den Hauptmärkten für Kauf und Verkauf entfteht ein reges anhaltendes
Treiben, das für feine Wege insbefondere die Sicherheit, die Kürze und die
MWohlfeilheit des Transportes in Berechnung zieht. Ie nad) der Lage eines
Landes an einer folchen Weltftraße für den Handel oder fern von ihr, je
nach der Befchaffenheit des Territoriums, das mit Flugthälern und Ebenen
die Bahnen des Verkehrs Lockt oder durch Sebirgszüge, Moore und dde
Steppen ihn abweift, nimmt ein Volk an den Vortheilen der Paffageländer
für den Weltverkehr Theil oder muß fie an den von der Natur beffer bedachten
 Nachbar übergehen fehen. Eine Wenderung in diefen aroßen Straßen
für den Welthandel ift für alle dabei betheiligten Völker immer eine Lebens:
frage gemwefen. In diefer einzigen Thatfache liegt der Schlüffel zu mancher
wichtigen Erfcheinung in der Sfonomifchen Sefchichte der Völker und ihre
Anerfennung am gehörigen Orte wird noch manchen Sak in den Traditionen
der politifhen Sefchichte umgeftalten. .
Sewiß wird nicht leicht die NMeihe derjenigen Punkte, in welchen fich
die Kraft der von der Natur ausgehenden. Wirkungen‘ für das SEonomifche
Beben der Bölker berührt, erfchöpfend vorgeführt werden Fönnen. Noch we
niger wird fich eine Bollftändigkeit der Erörterung gewinnen [affen, wenn
man auf das mannigfaltige große Detail eingeht, welches fich überall darz
bietet, fobald man einen größeren Kreis in dem wirthfchaftlichen Leben und
Weben der Voller einmal näher in’8s Auge faßt. Zu welcher Reihe von
Erwägungen regt der Wald an, das Hausthier — und fehen wir nicht auch
hier überall fofort die beftimmende Macht natürlicher Cinflhffe des Tertiz
toriums? Stellt fich nicht wiederum fogleidh die concrete EigenthümlichFeit
ihrer Seftaltung entgegen? Das aber ift — wenn wir den Blick von dem
Einzelnen auf das Sanze zurüclenkfen — allem Zweifel entzogen, daß die
Natur felbft in dem Territorium, auf welchem die einzelnen Völker wohnen,
individualifirte Grundlagen für die Zuftände und die Entwicklung der ökono: