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mifchen Verhältniffe dargeboten hat, welche einen beftimmenden Einfluß auf
die Bahnen und die Erfolge der wirthfchaftlihen Strebungen aushben
müffen. Im Hinblik auf das räumliche Ganze, das fich aus den großen
heilen, welche wir vereinzelt einer Betrachtung unterzogen haben, überall
;u einer concreten Totalität zufammenbildet, müffen wir es eingeftehen, daß
bie einzelnen Völker gleich Erbföhnen, die von Haus aus mit einem der
Urt und dem Grade nach. unterfehiedenen Vermögen für das Leben in der
dürgerlichen Sefellfchaft ausgerüftet erfheinen, von der Natur fecbft für ihre
durch Iahrhunderte hindurdy dauernde Eriffenz und ihren Beruf in dem
Weltverkehr und auf der Lebensbühne der Menfchheit in einer ungemein
unterfchiedsvollen Weife ausgeftattet worden find.
Sleichwohl bildet Alles, was bisher gefagt worden ift, im Ganzen nur
ein großes Argument, welches auf dem Gebiete des voltswirthfchaftlichen
Rebens zur Individualifirung zwinat.

Bon wirth{haftlicher Thätigkeit und wirthfhaftlihen Er.
frägniffen fann immer nur fo die Rede fein, daß fie als das Ergebniß eines
Zufammentretens oder Zufammenwirkens der durch die Natur dargebotenen
Kräfte und der ThHätigkeit des Menfchen erfheint. Ohne allen Zwei:
fel {ft deshalb die Unterfuchung der menfchlidhen Natur, forweit diefelbe
für die wirthfhaftliche Thätigkeit des Menfhen in Betracht kommt,
nur die nothwendige Ergänzung zu der Unterfuchung über die productive
Kraft der Natur; fie Fann für die Erwägung, die Combination, welche fich
mwirthfchaftlidhen Berhältniffen zuwendet, nicht nur nicht bei Seite gefeßt
werden, wird nicht bloß fupplementari{dy und beiläufig in Betracht gezogen
werden dürfen, fondern ffellt fo zu fagen die andere große Hälfte des Gebietes
der allgemeinen Unterfuchung dar.
Die Unterfuchungen über die durch die Natur des Menfchen gegebenen
Bedingungen find jedoch nicht bloß in der politifchen DYekonomie, fondern
zewöhnlich in allen Diseciplinen fehr vernachläffigt worden, die auch von den
abfiracteften Erörterungen doch immer wieder auf den conereten und ges
Thichtlichen Menfehen zurüctfommen müffen. Man mag diefe Unterfuchung
für Überflüffig, das zu erwartende Nefultat derfelben nicht nur für allgemein
Sefannt, fondern auch in ganz gleicher Weife anerkannt gehalten haben.
Darin irrt man fich aber fo fehr, daß vielmehr im Segentheil die BVerfchie:
Denheit, in welcher die Natur des Menfchen von den einzelnen Theoretikern
zufgefaßt wird, der innerfte Grund für die Verfchiedenheit des Sraebnifics