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gefucht. Es {ft ihm freilich dabei immer um die NMefultate für den »mitt:
‚eren Menfhen« zu thun, und wenn e&amp; auch für die VWerhältniffe gerade der
Bo LES wirthfchaft fi um die Beftimmung von Durchfhnittsgrößen bei die:
fer Frage handelt, fo find doch für fie auch nur diejenigen von Belang,
velche fich innerhalb der nationalen Grenzen bewegen, für welche Befchränz
ung Nıuetelet in vielen Fällen Kein Intereffe zeigt. Doch hat auch fo
biefes Buch gedeihlihe Nefultate für unfere Frage gebracht, und man fieht
durch Änztweifelhafte Nachweife nicht nur die durchfhnittliche Größe, fondern
auch die durchfchnittlihe Stärke der Mustelkräfte des Engländers, des Schotz
jen, des Srländers, des Belgiers in bedeutfamen Unterfchieden erhärtet. Und
äberhaupt giebt Nuetelet, wie Vieles man auch gegen Cinzelnes in feinen
Ausführungen einzuwenden haben mag, doch nad) mandjen Seiten hin dem
Nationalskonomen , welcher auf die BVerfchiedenheit des Menfehen in den
inzelnen Völkern Überhaupt Sewicht legt, reichlichen Stoff zum Nachdenken,
Ich will hier aus der Menge der dargebotenen Hingerzeige nur noch darauf
aufmerffam machen, daß Nuetelet auf die Verfchiedenheit einestheils der
durchfchnittlichen Lebensdauer, anderntheils auf die Verfchiedenheit der Ber:
Sältnifzahlen hinweift, in melchen fich die einzelnen AltersEaffen, alfo z. BD.
aud) die der Individuen in ihrem Fräftigften, arbeitfühigften Alter unter
den in der Gefammtfumme vielleicht ganz gleichen Bevölkerungen einzelner
Länder finden. Es ift aber ganz offenbar zur Beurtheilung der in dem
Menfhen beruhenden wirthfhaftlichen ArbeitsEraft der Nationen Äußerft
wichtig, welches durchfAnittliche Lebensalter die einzelnen Individuen erreichen,
auf welche die Sefellfchaft die materiellen und — man kann auch fagen —
die immateriellen Erziehungsausgaben verwendet hat, mie fich andererfeits
nicht bloß die Friegerifhe Stärke, fondern auch die wirthfchaftliche Arbeits:
Sraft auch fummarifch gleicher Beostkerungen durchaus verfchieden zeigen muß,
je nachdem eine größere oder geringere Zahl der Lebenden fi in den Kinder:
und Sreifenjahren oder in dem Fräftigen Alter von etwa 20 — 50 Fahren
befindet. Und Kberhaupt eröffnen fich bei einem fhärferen Blicke auf alle
diejenigen Momente des menfchlich perfönlihen Dafeins in den einzelnen
Völkern, auf welche eine umfichtige und umfaffende Bevölkerungsftatiftik
Ihe Uugenmerf zu richten hat, nach vielen Seiten hin neue Ausfichten auf
die aud) für die Sfonomifchen Dinge dußerft wichtige Verfchiedenheit des
nationalen Menfehen. Auf diefem weiten Gebiete find kaum die erften An:
fänge gemacht; die phufiologifchen Unterfuchungen und die Beobachtungen
der eracten Statiftit werden an vielen Stellen in einander greifen, fich
unterftügen und ergänzen müffen. Auch die officielle Statiftit ft wenig:
tens in einzelnen Ländern — bei ung befonders in Preußen — auf die
nationale Confumtion vieler Berbrauchsgegenftände aufmerffam geworden,
und wenn die phyfiologifchen Unterfuchungen das Maß und die Sattung
Kuies, yolit. Dekonomie.