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den Nationen aufheben, noch auch die eben in dem Volksgeifte felbft liegen:
den, oft geradezu entgegengefeßten Neigungen und Strebungen bei dem Herz
vortreten tichtigerer Neuerungen wirkungslos machen. Und nehmen endlich
wicht in der That die Sfonomifchen Dinge überhaupt in der Gefammt:
anfchauung menfchlicher und ftaatlicher Einrichtungen und IhätigFeitsEreife
bei den einzelnen Mationen eine ganz verfchiedene Stelle ein? Treten fie
nicht hier in den Vordergrund und dort zurück? Beftimmen fie nicht hier
eben fo fehr andere Kreife des Volkslebens, wie fie anderswo unter dem
maßgebenden Einfluffe anderer Mächte ftehen? Man wiederholt e&amp; immer
und immer, daß die altelaffifchen Bölker die SEonomifche Thatigkeit des Ein
zelnen, wie die wirthfchaftliche Seite im Staats: und Wolksleben in eine
ganz andere Berhältnifftelung zu den Übrigen Manifefkationen des privaten
wie des Öffentlichen Lebens eben wegen ihres nationalen Bolkscharakters ges
bracht hätten — aber liegen nicht folche Unterfchiede ebenfowohl zwifhen dem
Nordamerikaner und dem modernen Staliener, dem Engländer und dem
Deutjchen, dem Holländer und dem Spanier vor? Und wenn wir nur
nach der überfommenen Terminologie ein politifhes und ein religiös Firchliches
 Intereffe und Schaffen neben dem wirthfchaftlichen Leben unterfcheiden,
wo find die beiden Völker, deren nationales Leben und Weben diefe Kreife
in denfelben NMapport zu einander und zu fich felbjft gefeßt hat? Vielmehr
wird fich die Tragweite des Unterfchiedes in dem nationalen Charakter der
Bölker für die Haltung und die Bewegung der SEonomifhen Dinge in einem
Rande dann noch deutlicher Herausftellen, wenn wir die Einflüffe einzelner
Knftitutionen und Thätigkeitsäußerungen des volklihen Lebens auf die wirth:
fchaftliche Entwicklung wahrgenommen haben; denn auch fie erhalten ihre
gefchichtliche concrete Seftaltung durch die nationale Eigenthümlichkeit der
Völker. Wenden wir aber hier den Blie&amp; auf die einzelnen Glieder der
VBolksganzen zurück, fo müffen wir eingeftehen, daß für die Erwägung im
Sroßen und Allgemeinen der Menfeh in den verfhiedenen Völkern, wenn
man ihn al8 eine wirtbfchaftlihe Kraft betrachtet, - eine durchaus verfchiedene
Bedeutung hat. Es it nur auch hier wohl zu beachten, daß man nicht
bloß da die Wirkung der Unterfchiede anerkenne, wo man etwa fieht, daß
der Neger den Indianer in der Bergwerksarbeit ablöfen mußte und in dem
Anbau des Zuckerrohres von dem Tode verfchont bleibt, der den Kaukafier
leicht hintvegrafft; daß die amerikanifchen NMothhäute inmitten der weißen
Bevölkerung den Tod der Civilifation erben; auch darf man. felbft dabei
nicht {tehen bleiben, die Werfchiedenheit der SEonomifchen Kräfte zweier Eautz
Eafifchen Wölker gelten zu laffen, von denen das eine den geborenen Colos
niften für den Urwald fellt, in dem jeder Einzelne eine felbfiftändige Größe
ift, die das Befte vollbringt, wenn fie für fich allein ungehemmt fchalkten
und walten Fanın — während die Glieder des Anderen Überall augarten,