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Betracht Fommen, wie Sparfamteit, Jleiß, Combinationstraft, Sorge für
die Zukunft, nüßliche Verwendung der gewonnenen MRefultate 11. f. w.; ein
freierer Spielraum tritt zugleich mit einer MNöthigung zur Entfaltung für
alle Nüancen des menfchlichen Seiftes, Körpers und Charakters hervor.
Cbendaffelbe Ergebnif muß fich einftellen, wenn bei zunehmendem Verkehr
ganze Völker mit einander zu wetteifern beginnen. Werden auch die Neful:
tate der wiffenfchaftlichen Forfhung, die Fortfchritte der Technik, die Ergebs
aiffe neuer Methoden in einzelnen Zweigen der Wirthfchaft durcy die Zuz
nahme des Verkehrs immer und bald zu einem Semeingute, fo wird dadurch
der Unterfchted in der NMafchheit, in dem Tacte, in der felbftftändigen Combination
 der Anwendung wie zwifchen immer vorfchreitenden und immer nur
nacheifernden Völkern nicht aufgehoben. Und fobald eine geregelte und all:
gemeine Zheilnahme an dem Weltverkehre eingetreten if, müffen nothmendig
auch geringfügigere Unterfchiede eine entfcheidende Wirkung herbeiführen.
Se gleicher verhältnifmäßig, wenigftens durd) die zunehmende Berallgemeine:
sung aller praftifcher Erfahrungen und aller wiffenfhaftlichen Sorfhungen,
die induffrielle Erziehung des Menfchen fich geftalten Eann, um fo nothwens
diger müffen die Unterfchiede der natürlichen Begabung des Menfchen erficht:
lich werden und zur vollen Wirkung gelangen. St aud) das Ziel jenes
communiftifchen Agitators ein verrücktes, fo liegt doch in dem angepriefenen
Mittel Verftand, nach welchem, um die volle Gleichheit der Menfchen zur
Thatfache zu machen, begabte Menfchen eine fehlechte Erziehung, dumme
eine vortreffliche erhalten follen. Durch die Tortfchritte und die Berbreitung
der allgemeinen Cultur wird nur das tiefffe und das durchfchnittliche Niveau
gehoben, aber Höhen und Tiefen nichts weniger als nivellirt. Man glaubt
das aber, weil man auf dem Gebiete des SEonomifhen Lebens wenigftens
ganz andere Erfeheinungen damit verwechfelt wie die, daß auch ein felher
orzugsiweife Ucerbau treibendes Volk fpäter in die Neihe der Völker einz
tritt, welche in der gewerklichen Verarbeitung der NMobhftoffe einen Nahrungs:
#rwerb fuchen. Erkennt man dagegen an, daß gerade in vorgefchritteneren
Verhältniffen die Verfchiedenheit der natürlichen Anlage und Begabung des
Menfhen fich mehr Geltung verfchaffen Fann, fo muß man fid) zugleich
jergegenwärtigen, daß, wenn auch in jedem wirth{chaftlichen Sute ein Er:
zebniß der Natur und ber menfechlichen Arbeit unterfchieden werden Eann,
doch fort und fort mit der Zunahme der VBevölkerung und im Fortfchritt der
Cultur der Antheil der menfchlichen Arbeit in den unter Mitwirkung der
Natur erzielten Producten immer größer wird. ‚Das gilt auch für den Lands
dau; im cultivirteren Ländern wird zur Erzielung der Bodenrente immer
Ane größere Menge von Arbeit — zu der man das Anlage= und Betriebs:
zapital binzuzurechnen hat — auf gleich große und gleichartige Boderiflächen
Dertwendet, als in weniger cultivirten, Auch die Wirkung der Unterfchiede
Anies, polit. Detonomte. 2