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eigenthumsbefiß einer in das römifche Bürgerrecht aufgenommenen Gemeinde
(den ager privatus in dem ager municipalis) zum Privateigenthum nach
vömifchem Necht erhob. Auch nicht in der Heftigften Neaction der mächtigen
langjährigen Befiger von weiten Streden des SGemeinlandes während der
Berhandlungen Hber die Agrargefeße ift das Eigenthumsrecht des römifchen
Bolkes am ager publicus in Frage geftellt worden. . Doch darf man auch
das Eigenthumsrecht des Einzelnen an feinem ager privatus und feine Bes
fugniffe in Beziehung auf foldhen nicht nach dem Maßftabe der fpäteren
Zeit meffen. Nicht bloß, daß auch gegen den ager privatus der Nechts:
geundfaß, nach welchem einer lex nichts unerreihbar war, wenig{tens durch
Erpropriation gegen Entfhädigung zur Anwendung Eommen Fonnte, und man
noch bei den Schriftftellern der Kaiferzeit, nicht nur bei einem Seneca, fondern
auch bei einem Livius Grundanfhauungen ausgefprochen findet, die denen
etroa bes Uriftoteles und des Zenophon, über die Macht der Staatsgewalt
gegenüber dem Einzelnen ganz gleich find 1), e war auch aus Nückfichten
des Stantsmwohles der Erwerb wie die Veräußerung und felbft die Benußung
bes römifchen Privateigenthums befchränkt, Es follte nach gefeßlichen Borfehriften
 der äÄlteften Zeit Niemand mehr Grundeigenthum haben, als er mit
Weib und Kindern ohne Sclaven bauen Fönne, Auch die lex Licinia be:
ftimmte noch, wenngleich ein größeres 2), doch eben auch ein feftes Maß
für den Candbefiß wie für die Zahl des Viehes; fie umfaßte mit dem Maße
der 500 jugera das Privateigenthum wie den ager publicus 3); fie (chrieb
die Unmwendung einer beftimmten Zahl freier Landarbeiter vor. Die lex
Sempronia, deren Urheber fich auf die alten Sefeße über das Marimum
des Grundbefikes berufen Eonnte, verlangte zwar nur ein feftes Maß für
ben Befiß von Staatsländereien, aber fie verlangte die Herausaube des lanaz

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Man vgl. 3. B. Xenophon Mem. I, 2, 43: Mauro don Y dp td xQarodp
THs mdhews Bovkevaduısvov &amp; yon noviv yodıln voduos Kaksiraı mit Li:
vius (VIM, 33): Populus penes quem potestas omnium rerum est —
Aristoteles (Polit. IN, 3, 7): to's mAovalors Tieloy METECTL TÄC ons
j di ywoa xowdr mit Seneca (de benef, VII, 4): la quorum ad regem
 pertinet universa possessio in singulos dominos descripta sunt et
unaquaeque res habet ppssessorem suum, Ad reges potestas omnium
pertinet, ad singulos proprietas.
Ylinius, welder (H. N. 18, 7) meint: Modum agri in primis servandum
 antiqui pulavere, quippe ita censebant satius esse minus serere et
melius arare — hält die Zahl der Licinifhen jugera fhon für eine mensura
 luxuriantis jam reipublicae (18, 3), während Siculus Flaccus
(de condit, agrorum Cap. II. (7) doch au noch von Srachus, der nichts
über das Maß der Privatäcder beftimmte, »qui legem iulit, ne quis in
Italia amplius quam 200 jugera possideret,« rühmt: Intelligebat contra jus
esse majorem modum possidere, quam qui ab ipso possidente coli possit,
Diefe Anfiht ift von Hufchke a. a. D. gegen NMiebuhr mit Erfola ver: