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Richtung der damaligen Pbhilofophie von den allgemeinen Sägen ausgehen,
fo hatte doch von Anfang an der naturmiffenfchaftliche Bildungsgang des
Stifters der Schule die erfahrungsmäßige Beobachtung in ihrer Bedeutung
für die Beweisführung nicht verkennen laffen; doch legte gerade auch fchon
Quesnay auf die allgemeinphilofopbhifche Srundlage — wie feine zeitges
nöffifchen Landsleute in allen Disciplinen — ein fo entfheidendes Sewicht,
daß er — in Le droit naturel — von den allgemeinften“ Fragen‘ des
Mmenfchlichen und bürgerlichen. Dafeins. ausging, und {ich vorab-Überdie-Bes
Sriffe Freiheit, Gerechtigkeit, Eigenthum,. Ordnung, Gleichheit, Naturrechte,
das Nüsliche u. f. w., als Über nothwendig. zu erörternde Borfeagen Kar zu
werben fuchte. Die Pbyfiokraten erhärten das Dafein und Wirken natlırs
licher Sefeße in der Güterwelt, welche unter allen Umftänden in Wirkfam:
feit bleiben, fie feßen la loi morale und la loi physique — beide in ihrem,
von der jeßt gebräuchlichen Bedeutung etmas abweichenden Sinne genom:
men — in bie engfte Beziehung zu einander. Hatten die Mercantiliften
menigffens inbirect den nationalen Factor in der politifchen Dekonomie gel:
tend gemacht, fo gehört die Hervorhebung des fittlichen Momentes in der
Volkswirthfhaft zu den Hauptintentionen der Phnyfiokraten ; fie weißen die
nothwendige Nückfichtnahme auf die moralifhen Bedürfniffe in dem ordre
de la justice nach neben den phyfifchen Bedürfniffen, die in dem ordre de
la nature zunächft hervortreten , car l’homme y est encore execite par
des sentiments de satisfaction, de tendresse, de piti&amp; etc., qni sont
autant d’indices des intentions de‘ l’autenr de la nature, sur l’observation
 des regles quwil preserit aux hommes pour les obliger par devoir
 &amp; S’entresecourir mutuellement !). So finden denn auch die ehrz
mürdigen Worte Yuesnay’s$ über den Unterricht des Volkes — auch in
Beziehung auf die Grundgefeße der wirth[haftlichen Dinge — als die un:
antbehrliche Grundlage alles Sffentlichen und vrivaten Wohles in dem Droit
naturel ibre Stelle 2.

‘) Quesnay: le droit naturel chap. IV.
X Sbenbafelbft chap. V: La premiere loi positive, la 1oi fondamentale des
toutes les autres lois positives, est Vinstitution de l’instruction publique
et privce des lois de V’ordre naturel, qui est la rögle de toute legislation
humaine et de toute conduite civile, politique, &amp;conomique et sociale,
Sans ceile institution fondamentale les gouvernemen!s et 1a conduite des
hommes ne peuvent &amp;tre que tönehres, Egarements, confusion et desordres;
 car sans la connaissance des lois naturelles, qui doivent servir de
base ä la legislation humaine et de rögles souveraines ä la conduite
des hommes il n‘y a nulle evidence de juste et d’injuste, de droit naturel,
 d’ordre physique et moral; nulle evidence de la distinction essenüelle
 de l’interet general et de Vinteret particulier, de la realite des
Rnieg, yolit. Dekonente. i2