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&amp; hat — wer fühe e$ nicht fogleih — eine ganz befondere Bedeu
jung, daß die gefhichtlihe Wahrheit des leitenden Srundgedankens in diefer
Erörterung an Ydam Smith!) nachgewiefen und feine gefhichtliche Stel
jung in dem Entwicklungsgange unferer Wiffenfhaft wie zu feiner Zeit aus
3er Frage gefeßt wird. Ich weiß fehr wohl und werde e$ auch hier nicht
zußer Acht. laffen, in welcher unberechtigten Yusdehnung man häufig den
Zufammenhang des Bildungsganges und der fchriftfiellerifchen Leiftungen
zines bedeutfamen Mannes mit den Thaten und Worten feiner Bor: und
Mitwelt fo in Verbindung zu bringen gefucht hat, daß man mit Goethe
Fragen möchte, was an dem ganzen Menfchen noch Original verblieben fet,
wenn fich nicht doch immer wieder eine folche Frage durch die thatfüchliche
große Wirkung bedeutfamer Menfchen von felbft erledigte, Und Lebteres
bleibt auch bei Adam Smith unter allen Umftänden zu NMecht beftehen,
aber wir meinen auch, daß weder feiner Größe, noch der irgend eines andes
ven bedeutfamen Menfchen irgend ein Übbruch gefhehe, wenn man: ihn et:
fennt, wie er feft in dem Boden feiner Zeit twurzelt, und alle Bildungseles
mente derfelben in fich aufgenommen und zur Wirkung hat Fommen laffen.
Freilich findet auch Derjenige, welcher mit Rückjicht auf alle die einzelnen
Säge, durch weiche Udam Smith die Anerkennung der Welt fich erwors
den hat, in’s Kleine arbeiten will, um fo mehr freie Bahn, als die ausge:
dehnte Bekanntfchaft diefes Schriftfteller8 vorab mit der englifchen und frans
zöfifchen Literatur, dann aber auch mit den italienifchen, fpanifchen und alt
claffifchen Autoren den Gedanken an eine UnbeFanntfchaft mit den Leiftungen
Anderer Kaum aufkommen läßt. Bedeutfamer dagegen auch für unfere Bes
aründung muß e$ fehon erfheinen, daß Udam Smith die Ausführung
Aber die wirthfhaftlichen Bortheile der Arbeitstheilung, wie fie bei griechtfchen
Schriftftellern fich ausgefprochen findet, die wohl ohne Zweifel Ihm wohlbe:
Fannt waren 2), man möchte fagen, nur nad) der Anleitung der vorgefchritz

causes de la prosperite et du deperissement des nations; nulle evidence
de lessence du bien et du mal, des droits sacres de ceux qui commandent
 et des devoirs de ceux ä qui V’ordre social prescrit l’obeissance.
Die nothwendige Nückficht auf den Naum geftattet e&amp; mir auch in diefem
Xbfchnitte nicht auf das Einzelne ausführlicher durchweg einzugehen. Ih
habe deshalb wie fonft, fo auch hier, beifpielsweile nur einen einzelnen Zheil
zur detaillırteren Erörterung auswählen können. Es bedarf feiner weiteren
Begründung, warum Adam Smith herausgegriffen ift.
Kdam Smith citirt gelegentlich zwar nur den Ariftoteles, nicht den Plato
und Xenophon; aber abgefehen davon, daß ihm das Studium der bedeuten:
deren pbilofopbifchen Schriftfteller des Alterthums fhon in feiner früheren
Berufsthätigfeit unabweisbar war, zeigt er fih überhaupt in feinen Urthei:
fen über das Alterthum offenbar aus den Nuellen unterrichtet. YUuf Keno:
obon insbefondere‘ wies ihn auch Machiavelli hin, den er Öfter anführt,