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virthfchaftspolitit_neben den 1 eigentlichen Sefeben der „NationalöFonomie
an“ fi fon ganz offen vor. Aber im Grunde genommen haben doch
mehr tote-bie-rein- Seuchen“ Erörterungen die Hinweife auf die fitt:
lichen und politifchen Brundlagen, die jedes bürgerliche Gemeinwefen un:
umgänglich zu dauerndem Dafein und SGedeihen nöthig hat, durchgefchlagen.
Und in diefer Beziehung haben die im Schatten. und Licht des deutfchen
Lebens hervorgewachfenen Schriften Udam Müller’s und Friedrich
Rift’s eine unverfennbare Nachwirkung auch bei Denen hervorgebracht,
welche einen Elaren und feften Blik in die wirthfchaftlichen Srrthümer
jener. Schriftffeller befigen; man fann fich eben der irregeleiteten Anwen:
dung, der falfchen Mefultate Müllers Ear bewußt fein und doch die
Nachfolge nicht verfhmähen in dem Streben, die tiefere und gefchichtliche
Bedeutung des Volksledens auch. in der Volkswirthfhaftslehre zur ner:
fennung zu bringen, über der Berechnung von quantitativen Werthen die
fttlichen und politifchen VBedürfniffe des Einzelnen wie der Semeinwefen
nicht zu vergeffen. Und gerade durch die tiefere Erfaffung des MWefens
und Lebens eines Volkes mußte die Erkenntnif des innigen Verbandes
jwifchen allen Seiten und Yeußerungen des Volkslebens alfo auch der
wirthfchaftlidhen mit den anderen vorbereitet werden. E8 fcheint, als ob
gerade von diefer Erkenntnif aus die enfgegengefeßte Einfeitigkeit in der
Beantwortung der Frage über das Verhältnif der allgemeinen Staats:
gewalten zu der wirthfchaftlichen Thätigkeit der Cinzelnperfonen in Deutfchfand
 immer noch am meiften vermieden worden fei; von hier aus hat die
deutfche Nationalikonomie gegen den. Socialismus, man fann fagen, eine
nähere Vofition, aber zugleich eine viel gefichertere und ihn beherrfchende
Stellung gewonnen, weil ibm auch und zwar namentlich durch die Ver:
urtheilung der Forderungen zu begegnen ift, nicht bloß durch die NMichtigfeitserflärung
 feiner Organifationspläne und Proceduren. Sch halte e8
nicht für einen die Selbfifkändigkeit und die Schärfe des Charakters ges
Fährdenden Nachtheil, fondern für einen großen Vorzug der deutfhen
Nationaldfonomie, daß fie fo aufmertfam die Ergebniffe des Ausiandes
Senußt, von denen der Italiener durch Unkenntnif, der SFranzofe durch
Sochmuth, der Engländer durch feine SelbfigenügfamFeit in erfter Linie
abgehalten worden ift, Ybgefehen von dem Bortheil, alle für die vor:
[hreitende Erkenntniß fließenden DYuellen benußen zu Fönnen, fchärft die
Vergleichung das Urtheil und (Hüßt vor der einfeitigen Autorität wie vor
der einfeitigen Tradition. Chendeshalb Konnte die deutfche Wiffenfchaft
Das Gute und Dauernde von allen Seiten her fich amalgamiren und
durch die ihr allein eigenthümliche Lebenstraft doch auch wieder zu einem
elbftftändigen Gebilde herausgeffalten, fo daß auch an diefer Stelle der
Srund gelegt if zu jener „Tiefe, aus welcher die Fremden ihr Beites