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Eintreten von Semwerben ‚und Handel nicht, fondern eine größere Pflege
und Ausdehnung diefer CErwerbszweige, fo if zu ermidern, daß der Unter:
[chied 3. B. zwifchen der Bodenbenukung durch die Urproduction In einer
»Ueferbauperiode« von der in einer »Ueferbau = Manufactur: Handels:
periode« nicht geringer ift als der Unterfchied zwifchen der Gewerbsarbeit
und dem Handel in eben jenen beiden Perioden. Man vergleiche nur
ben gegenwärtigen Ackerbau in England, Belyien, in der Schweiz, in
Deutfchland mit den Nachrichten über den Ackerbau in denfelden Ländern
aus den erffen Jahrhunderten nach Chrifti Geburt — man. thue das
Nämliche 3. B. Hinfichtlidy des Handels, und man wird auf der Stelle
finden, daß die Contrafte hier wie dort zur Charakterifirung fehr ver:
fehiedener Perioden groß genug find, und daß gar Fein genügender Grund
vorhanden ift, in der einen Zeit von einer Aderbau=, in der anderen von
einer Handelsperiode zu reden. ‚Wenn wir nur eben von den ausge:
fonnenen »Vorfiufen« abfehen, Aber welche uns die gefchichtlichen Nach:
richten aus bem Alteften Leben der culturgefehichtlichen Völker gar Leine
Beweife und Belege liefern, fo fehen wir von Anfang an und überall
eine gemeinfame Entwidlung und Fortbewegung aller jener öfonomifchen
Thätigkeiten, fo viele derfelben aus territorialen Gründen Kberhaupt mög:
lich find, und es ift das ganz natürlich, weil eine einfeitige bedeutendere
Umgeftaltung in Aderbau, in Handel oder Gewerbe gar nicht möglich“ ift,
vielmehr die eine die andere bedingt, trägt, nach fich zicht, hervorruft.
Von den Phöniziern an bis auf das moderne England herab, haben die
»Handelsvölfer« gleichzeitig auch eine hervorragende Stellung im Gewerbe:
betrieb und, foweit e6 die Natur des Bodens geffattete, auch im Ackerbau
unter den übrigen Völkern angenommen; auch die italienifchen .» Handelss
ffädte« waren troß des reichlich Iohnenden Zwifchenhandels blühende Ges
merbftädte und in dem Ackerbaubetrieb auf ihren Territorien den Feudalz
ftaaten weit voraus. SFreilidy Kann die Natur des Landes, die na»
tionale- Befähigung der Bewohner diefes und jenes Volk zu einer oder der
anderen Erwerbsart vorzugsweife berufen und befähigen, aber diefe Wahrz
heit ffeht ja gerabe im MWiderfpruch zu jenem für alle Völker als gleich
angenommenen Schema, _ Sie follen alle in den einzelnen Perioden eine
beftimmte vorwiegend herbortretende SEonomifche Grundlage haben, von
denfelben Unfängen an auf demfelben Wege nach demfelben Ziele hin mans
deln. Ein Abfolutigmus rückfichtlich der Entwicklungsbahn felt fich neben
einen Abfolutigmus rückfichtlich der Sfonomifchen Beftimmung der Nas
tionen. Und doch ift natürlich der Unterfchied der einzelnen Länder vom
Anfang ihrer mwirthfchaftlihen Entwicklung an bis zum Ende derfelben
nothwendigerweife vorhanden, fo daß ein fruchtbares Land, ein am Meer
mit günftiger Xhftenentwieklung belegenes, von {hiffbaren Sırmen durchs