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‚ogenes Territorium, ein Boden voll Eifen und Brennmaterial geradezu
prädeftinirt if, bald den Ackerbau, bald den Handel oder den-SGemerbes
betrieb vorzugstveife zu ffüßen und zu fördern. Der abftracte Berftand,
nicht die Sefchichte der Völker machte ein Schema, nach welchem
„rationell« das Schwierigere und Complicirtere auf das Leichtere und
Sinfachere folgen follte, Denn gerade auch diefe Begriffsbeftimmungen
über Unvollendetes und Bollendeteres find Fictionen, in der Sache felbft
fiegt gar Fein Grund, daß man etwa das Borherrfchen der Erwerbstwege
durch Handel und Gewerbe an fich für eine höhere volfswirthfchaftliche
Stufe halten dürfte, als jegliche Methode des Erwerbs durch die Roh:
production. Selbft gegen Rau muß hier erwähnt werden, daß er einen
feüher von ihm aufgeftellten Saß Feineswegs gut angewendet hat, wenn
er auf einen unverftändigen Borwurf Fr. Lift’s (»die Schule Fennt Lei:
nen Unterfhied zwifchen Nationen, welche einen höheren Grad ökonomifcher
 Ausbildung erreicht haben, und denjenigen, welche auf einer Nies
drigeren Stufe ftehen«) antwortet 1): »DOb die Schule jenen Unter:
fchied ganz verkannt hat, mag ein im Jahre 1820 erfchienenes Buch
(Mau, Anfichten der Volkswirthfchaft) beweifen, in welchem fünf vers
fchiedene Seftaltungen der Hauptgewerbe angenommen find: 1) Sefchloffenheit
 des Nahrungswefens, 2) Vorherrfchender Anbau von Lebensmitteln
zur“ Ausfuhr, 3) Ausfuhr von Holz, Metallen u. f. w., 4) vorherrfchende
Setverke und. Yusfuhr von RKunftwaaren, 5) vorherrfchender auswärtiger
Handel.«. Warum ift an fidh — nicht etwa in Nückjiht auf den durch
zwifgenliegende Jahrhunderte herbeigeführten Unterfchied des
zUgemeinen Charakters der VBerhältniffe überhaupt — die »Sefchloffenheit
des Nahrungswefens« eine niedrigere Stufe als der »vorherr{chende auswärtige
 Handel« ;. der Zuftand einer Yutarkie des Landes tiefer als eine
Hälfte von jener gegenfeitigen Abhängigkeit im VBerkehre? Warum follte
man nicht ar fich ebenfo gut von den Gemwmerksmaaren fagen dürfen,
was NMau 2?) für die Bodenerzeugniffe zugefteht, daß e&amp; »im Allgemeinen
weniger günftig fei, den Abfaß derfelben im Auslande fuchen zu müffen
als im eigenen Lande?« Worin liegt der Beweis, daß »das Gleichgewicht
oder die Harmonie der productiven Kräfte« darin befteht, daß man die
Bodenerzeugniffe im Inlande confumirt, für die Indufkriefabrikate das
gegen einen Abfaß im Auslande fuchen muß? »Die Biüthe der Volks
wirthfehaft«, fagt Mau 3), „wird dann erreicht, wenn die Erdarbeit mit
ben Bemwerken im Gleichaewicht teht« — abaefehen davon, daß »das Gleich:

!) Archiv Mb. V. 1843. S. 287.
N Ebendalelbit S. 288.
) Cbendalelbft in der Note.