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pation während des 14. Jahrhunderts begonnen und war vollendet im 17,
SFahrhundertz in der erften Periode aber zählte man durchfHhnittlich 850, in
der zweiten etwa 2000 Menfhen auf der Nuadratmeile. Man Eönnte
hiernach rechnen, daß bei einer Bevölkerung von 14 — 1500 die Sclaverei
feinen VBortheil mehr gewährt, d. h. auf englifchem Boden und unter eng:
lifhen Confumtionsverhältniffen. Nun {ft das obenerwähnte Naturgefeß
auch im Alterthum ohne Zweifel thätig gewefen, nur nicht vollkommen durch»
gedrungen. Mildere Behandlung der Sclaven in Athen u. f. w. Daß
freilich alle diefe Tendenzen nicht wie bei ung vollendet find, Fönnen wir
theils$ dem geringeren Capitalreichthbum , theils$ auch der geringeren fittlichs
religiöfen Entwicklung jener heidnifchen Bölker zufchreiben. AUuf diefen fundamentalen
 Unterfchied (die Sclaverei) laffen fi mittelbar oder unmittelbar
alle wichtigeren Ausnahmen zurückführen, welche die alte Bolkswirthfchaft
von den Megeln der neueren Iheorie bildet. Auffallend ift nur, daß die
Alten gerade in der Wolkswirthfehaft verhältnifmäßig hinter uns zurückblie:
ben. Sn mancher Beziehung freilich erfcheint die Entwicklung des Semwerb:
fleißes ähnlid. So haben 3. SB. die allgemeinen Naturgefebe, wonach jeder
einzelne Jndufkrieztweig feinen Standort auffucht, nachweislich auch im Alters
thume ihre Seltung gehabt: — — Dem gegenüber läßt fich aber nicht
leugnen, daß im Leben des Alterthums überhaupt die Indufkrie eine fehr
viel geringere Wichtigkeit befißt als heutzutage. Dies erklärt fich fhon ein:
fach aus der Sclaverei; die allgemeine Schlechtigkeit der Sclavenarbeit, der
Umftand, daß der Ärmlich Lebende Sclave Fein Käufer ift u. f. w. Sleich:
mohl bezeugt die Erfahrung, daß fich ein irgend zahlreicher, für gröbere Ins
duftrie geeigneter Stand von freien Arbeitern neben einem Sclavenftande
nicht zu halten vermag. In Ähnlihem VBerhältnif fteht das STehlen der
modernen Armennoth, weil Feine Uebervölkerung durch übergroße Bermehs
sung der unterften Stände möglich war, indem die Fortpflanzung der Sclas
ven immer unter der Controle ihrer Herren ftand. Auch Eommt es bei den
Alten Äußerft felten vor, daß fich politifche Ummwälzungen — an Steuerfras
gen gefnüpft hätten, Es waren in Athen während feiner befferen Zeit die
wahren directen Steuern der Bürger Lediglich für Nothfälle beftimmt, eine
Ausnahme von der Megel. Im Peloponnes waren die eigentlichen Steuern
noch weniger üblich. So haben auch die Nömer in der Zeit ihrer republi
Fanifchen Weltherrfchaft von der Befiegung des Perfeus an bis zum Conz
fulat des Hirtius und Panfa Feine directen Steuern gezollt. Es ift ein
allgemein giltiges Entwieklungsgefeß, daß auf den niederen Stufen die Nas
guralwirthfchaft vorherrfcht, Insbefondere audh im Finanzwefen die perfönli:
hen Dienfte und die undeftimmten, etwa quantitativen Naturallieferungen,
daß aber zugleich mit der höheren Cultur deren Ummandlung in firirte Geld
abaaben durchdrinat. Dies Sefeg Fönnen wir allerdinas auch im UÜlters