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bie Menfchheit im Ganzen HE in einer Bewegung. über die Gräber der Volkes
individuen,. wie über die Gipfelpunkte in dem Leben derfelben hinaus, weil
jedes fpäter aufttefende Bolkauf den Schultern der früheren fteht, die Summe
der von ihm gemachten Erfahrungen, der früher eroberten Kenntniffe als
(Erbjhaft auf den Beginn feines Lebenslaufes mitnimmt.. Es if£ wiederholt
die Forderung audy von uns erhoben worden, die Entwieklungsphafen der
Volksmwirthfchaft Innerhalb des Lebens der einzelnen Nationen, d. h. der end:
lichen Kettenringe in ber unendlichen Bewegung der menfchheitlihen Se:
fehichte nachgerwiefen zu fehen; e8 ift überall die Anficht feftgehalten worden,
daß, da wir bei aller Beefchiedenheit der nationalen und zeitlichen Elemente
in der Bolkswirthfchaft och zugleich einen allgemeinmenfchlidhen und fogar
auch einen allen ftaatlichen Bildungen generellen Factor im Leben wahrnehz
men, ficherlih auch die SEonomifche‘ Entwicklung des einen Volkes Iypifches
für die der übrigen enthalten muß, und auch ich bin der Meinung, daß die
wirthfchaftlihe Manifeftation des Lebens der altclaffilchen Völker noch ein
Buch voll (ehrreichet und noch nicht gefhöpfter Wahrheiten ift. Aus der
Erforfchung jenes Iypifchen ergiebt fidh das Sefekmäßige in der Entwicklung
der Bolkswirthfchaft, deffen vorbedeutende Kraft für andere Völker nach dem
BSefeg der Analogie (vgl. unten), d. h. nur unter gleichzeitiger. Berückfichti:
gung der durch die Nationalität, die Zeit u. f. w. gegebenen Unterfchiede. er
Eannt werden Fann. Auch auf die mwirthfchaftlichen Dinge find allgemein:
menfchliche, generellftadtliche Srundtriebe gerichtet, fie müffen fich mit natur:
gefeßlich wirkenden Kräften der realen Welt in Berbindung fegen und bringen:
fo dauernde Wahrheiten zur Erfcheinung. Aber die nationalen Termen der
menfchlichen und ftaatlichen Erfeheinungen, die MWirkungen der im UUgemeiz
nen immer vorfchreitenden Zeit bringen auch ein Überall Eigenthümliches
und ein fkets Neues in die Entwicklung der Wirthfchaft, und fomit müffen
wir eben immer wieder bekennen, daß wir eine volkswirthfchaftliche Ent:
wicklung in einer zwiefachen Bewegung vor ung Haben, wie fehr auch die
eine in die andere verfhlungen it. Wir würden ung begnügen Fönnen, die
wirth{chaftliche Entwicklung bloß immer in dem Kreislauf des einzelnen
Volksiebens, in ihrem »Steigen und Sinken« als einen Typus für alle an:
deren Nationen zu erforfchen, wenn es eine Wahrheit wäre, daß das Völker:
(eben, wie überhaupt fo auch insbefondere in feiner Sfonomifchen Darftellung
Nichts fei, als eine ewige Wiederholung eines und deffelben Kreislaufes oder
zines folchen mit nur untwefentlichen und zufälligen Mobdificationen, durch
melche nur die Aufßere. Seftaltung der Berhältniffe geändert werde, Und an:
dererfeits Eönnten wir uns auf die durch die ganze Sefchichte hin erfichtliche
wirthfchaftlihe Entwiklung der Menfchheit im Allgemeinen befchränken,
wenn wir nicht zugeflehen müßten, daß die einzelnen Völker eine ganze Ent
micluna in fich mit einem eigenthümlichen Charakter darftellen., Wie nie: