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Entmiklung der Arbeitstheilung, der Dichtigkeit der Bevölkerung, die Srtliche
Lage oder Productionsbefchaffenheit der Güter u. f. mw. bringen nothwendig
in den als Nlckhalt für die Größenbeftimmung anzunehmenden Maßeinheiten
 Dscillationen hervor, von denen natürlich auch fortwährend die Bes
ftimmungen über den Yuotieriten derfelben betroffen werden. Sagt man
deshatb aus irgendwelcher theoretilchen Schluffolgerung: große Güter find
für die Bodenbewirthfchaftung vortheilhafter oder (hadlicher, als Eleine, fo
hat jener, aus dem Leben entlehnte Begriff eine nach den Lebensverhältniffen
fich wandelnde. Bedeutung. Doch findet man leicht, daß das theoretifche
Urtheil auch nach diefer Berftändigung vor einem Über diefelbe hinaus feftz
feehenden AUbfolutgiltigen zurücktreten muß, weil fi die Productionsbedin:
gungen in der Sfonomifhen Skiterwelt, von deren Wirkfamkeit jenes »vor-£heilhaft
 oder fhädlih« abhängig gemacht wird, Feineswegs in ihrer Steiger
rung und Minderung durch räumlich quantitative Gegenfäße allein deftim:
men laffen. Die Productionskraft- der Natur iff nur in einzelnen Fällen
von einer größeren oder geringeren räumlichen Ausdehnung des Bodens abz
hängig; aber während die Capitalanwendungen und Capitalwirkungen {ich
nach den für diefelben giltigen Größengefeken richten, Fan fich die menfhliche
 Arbeit umgekehrt intenfiver auf befhränkterem Raume bewähren, und fo
müffen fich hier und dort befondere Sfonomifche Bortheile ergeben, von denen die
einen ebenfo wahr find mie die anderen. Das theoretifche Urtheil über
den Vortheil großer oder Heiner Güter fpricht deshalb zugleich
ein Urtheil aus über die Bedeutfamkeit der Capitalwirkungen im
Vergleiche zu den Wirkungen der menfchlichen Arbeitskräfte, Und
gerade in diefem Urtheile ft ganz offenbar nicht über eine folche Alternative. zu
entfcheiden, in welcher die eine Productionsfraft als vortheilhaft, die andere als
nachtheilig, oder die eine alg an fich vortheilhafter tie die andere gefebt wäre, fon:
dern e8 Fann wiederum nur durch die concret unter[hiedenen Bedingungen der
Sfonomifchen Situation in dem wirklichen Leben in einer beftimmten Zeit, Lage,
Dertlichkeit eine ftärkere Wirkfamkeit der einen Productionskraft im Berhältnif
 zur anderen als vortheilhaft erfcheinen, welches Urtheil fi dann mit der
YWenderung der Lebensbedingungen Ändert, ohne daß es im einen Falle als
falfch, und im anderen als, richtig anzufehen wäre. Es ift intereffant, wie
jenes alternirende. Werhäktnif der Sapital= und der ArbeitsFräfte zu den
»greoßen« und den »Fleinen« Gütern, weiches wir Heutzutage überall aus
einer Beobachtung gleichzeitiger Kraftwirkungen entnehmen Fönnen, fo bes
fimmt au fhon in den Erfahrungen. der Älteren. Entwieklungsperioden
ausgeprägt vorliegt. - Nömifhen Theoretikern z. B:, wie den Scriptores r,
rust., war e$ eine wohlbekannte Wahrheit; daß man durch Berftärkung der
Arbeitsverwendungen auf ein Feineres Gut einen: größeren Ertrag gewinnen
Fönne, als durch den Anbau umfanareicherer Srundftücke, wobei eine relative