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deren productiven Thätigleiten im annehmbaren Verhältnif zu der für patere
Beiten zu eröffnenden Ausficht ftehe, ob der fo heranzuziehende einzelne Zweig
auch wirklich das Ganze fördern werde, ob es fich bei dem Opfer wirklich
nur um ein Mittel, und nicht um einen Zweck handele, u. f. w. uf. w.
Auch innerhalb der Grenzen diefer bekannten Discuffion hat fih manches
Raifonnement geltend zu machen gefucht, welches die Melativität in der Gil:
tigFeit der Entfcheidungen immer wieder zu verleugnen fucht. Ich erwähne
nur die öfter mit ganz ungehörigen Vrachtfedern überkleideten Hinweife auf
die NothwendigEeit, eine gleiche Sröße des NMationalreichthums oder das
gleiche Sefammtgebiet von productiven Kräften für das Vaterland zu erobern.
Eine folche Gleichheit mwiderfagt den Grundbedbingungen der Natur, den
fehlichtmmeg anzuerfennenden beften Mitteln, durch welche die Entwicklung
jedes einzelnen Volkes zur Entwicklung des menfchlichen Sefchlechtes dient,
zbenfofehr wie eine — freilich auch nur erträumte — vollfommene Selbftz
Händigkeit und Selbfigenügfamkeit des Sonomijchen Lebens der Völker.
Dagegen ift es, wie mir fcheint, durchaus Fein Grund gegen die Berechtigung
und Zwedienlichkeit von Schußzollmagregeln zu SGunften der gewerblichen
Thätigkeit, was fo oft vorgebracht worden ift, daß die Induftriellen für fich
Korderungen geltend machten, welche von Seiten der im Handel und im
YUderbau wirkfamen productkiven Thätigkeiten nicht erhoben würden; daß aus
denfelben Gründen alle productiven Kreife diefelben Opfer zu ihren befonderen
Sunften von Seiten. der Confumenten durch den Staat verlangen Fönnten
u. fm. Abgefehen davon, daß z. B. der Ackerbau, wie wir fihon erwähnt
haben, der Natur der Sache nach eben nicht gleichzeitig mit den gewerklichen
Thätigkeiten diefelben Anfprüche erheben Fann und erhoben hat, während es
doch zu einer anderen Zeit gefhehen fann und gefchehen if; abgefehen davon,
daß gleichwohl — und fo ja auch durch die Gefekgebung über Ublöfungen
u. f. mw. in unferen Tagen — gleichzeitig durch andere Mittel. und Wege,
wie fie fich in befonderen Zeitverhältniffen mit befonderer Art beffer empfehz
len, oft ungemein große Opfer von Seiten ganzer Claffer von Landeseinz
wohnern zu Sunften des AUTFerbaues gebracht werden und gezwungenerweife
gebracht werden — abgefehen davon, ift ja auch wirklich die Natur der Ent:
wicklung von gewerklichen ThätigFeiten auf einen anderen Untergrund hinge:
drängt, wie der Ackerbau. ‚DYder wäre noch ein Beweis nöthig, daß der
Ackerbau in viel geringerem Grade eines ausgedehnteren Marktes bedarf,
daß er viel weniger von einer Concurrenz des Auslandes bedroht ift, wie die
getwerbliche Fabrikation? Immer ift die gewerbliche Indufkrie auch an einer
größeren Ausdehnung des inländifchen Territoriums mehr intereffitt als der
Ackerbau 1); ihre Vertreter werden deshalb immer ftärker auf eine Ermeites

WW Mit diefer, nach den Verechnunagen des EFigenvortheils fich ergebenden Ver: