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mengefeßter Befchaffenheit, oder der Hinweis auf fpecififch öfonomifche Er
fheinungen im menfchlihen Leben, an denen anderweitige Momente des
Lebens gar Feinen Antheil haben follen. Wird der Menfch wirthfhaftlich
thätig, fo ffeht diefe Thätigkeit unter dem Einfluffe feines perfönlichen Lebens
im Sanzen, und wo er wirthfhaftliche Bielpunkte verfolgt, da vergißt er
nicht etwa gleichzeitig. die Sefammtaufgabe feines Lebens und Strebens,
fondern gerade diefe verfolgt ec auch in jenen. Ebenfo wenig Handelt e$ fich
bei den einzelnen Thatfachen und Erfheinungen der politifchen Defonomie
 um ein Nebeneinander von wirthfehaftlichen und politilchen u. f. w.
Seiten, fondern überall um irgend ein Sanzes, deffen Elemente in einem,
nach allen Seiten hin und von allen Seiten. her caufalen Zufammenhang
zu einander {tehen.' Der Sfonomifh thätige Menfch, die elementare Einheit
der perfonalen Beftandtheile in der Volkswirthfchaft, wie die veale Erfcheinung
 der SEonomifchen Thatfache im Sanzen laflen Factoren erkennen,
welche man als nicht fpeciell SEonomifch in der Theorie abfheidet, obwohl
fie urfächlich wirkende Factoren des Dekonomifhen in der wirth{Hhaftlichen
Thatfache find. Dann aber muß die lebtere einen hell ihrer Bafis gerad
für die rationelle Betrachtung verlieren, und wenn man darnach firebt, ein
Befeß der BWolkswirthfchaftslehre mit bewußtem Abfehen von allen nicht [pe
eififch »SEonomifchen« Beftandtheilen in den urfächlihen Bedingungen aufs
zuffellen, fo Fann diefes Gefeb nicht fein volles Fundament haben, mit ans
deren Worten, e&amp; wird irgend ein Facit als das RMefultat einer einfachen —
„rein SEonomifchen« — Urfache hingeftellt, was auch als SEonomifches Nez
fultat doch das Ergebnif von combinirt wirkenden Urfachen, nämlich Sfonos
mifchen und nicht SEonomifhen ift. Wenn dies aber der all ift, fo kann
eine abfichtlihe Ausfcheidung aller nicht fpecififch Sfonorhiflchen Elemente aus
dem NMaifonnement der MNationaldkonomie nicht die Selbfiftändigkeit der
MWiffenfchaft garantiren, fondern muß die für fie nothwendigen Grundlagen
irrthümlicher Weife fdhmälern. Blicken wir beifpiel$weife auf eine fo wich:
tige »SEonomifche« Thatfache in der gefchichtlichen Entwicklung der Volks:
wirthfchaft, wie die almälig vorgefchrittene Cmancipation der handarbeitenden
Bevölkerungsclaffen, fo. läßt fich doch in der That Eaum noch erwarten, daß
diefe in das gefammte wirthfhaftliche Leben der Völker fo tief eingreifende
Entwicklung bei den altclafifchen, wie bei den germanifchen und romanifchen
Nationen nur, ja auch nur zum größeren Theile auf Sfonomifhe Iriebs
federn, Berechnungen und Ihatfachen zurückzuführen verfucht werde, wie
fehr man auch fich des Borherrfihens folcher SEonomifchen Agentien In irgend
einer einzelnen Zeitperiode bewußt fein möge, womit nicht angedeutet fein
folk, daß nicht doch auch noch heutzutage die großen Segenkräfte z. 3. gegen
den Fortbeftand der Sclaverei in der nordamerikanifhen Union Feineswegs in
Stonomifchen Berechnungen von wirthfchaftlichen Nachtheilen diefer Infkitution