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gungen für die Verwendung erfüllt. Diele Thatfachen, man mag fie zu
einer Zeit, in einer Gegend bemerkt und feftgeftellt haben, welche e8 auch
fei, haben eine ganz allgemeine, auf ihren Fundort und ihre Umgebung
in Feiner Weife befhränkte Bedeutung. Eine einzige Beobachtung Eann
ein Sefeß conftatiren und für das MNaifonnement vollftändig begründen,
denn das Naturgefebliche muß fich immer und ganz in derfelben Weile ma:
nifefliren, fobald die realen Bedingungen für feine Darftel:
lung gegeben find. Daß man diefe Bedingungen ohne
Weiteres überall und immer als gegeben und vorhanden an:
fieht, davor hat fich die Schluffolgerung zu hüten. Wir haben außer:
dem fhon früher hervorgehoben, nicht bloß daß man grundfäßlich jedem
Gedanken an einen fummarifhen Abfehluß diefer naturgefeblichen Erfcheis
nungen abfagen muß, und wie fie vielmehr wegen der ununterbrochen
fortgehenden. Mehrung und Combination der die Maturgefebe der realen
Welt zur Erfheinung bringenden menfchlichen Thätigkeiten in einer alma:
ligen und dauernden Entfaltung hervortreten, fondern auch, daß man die
big auf einen beffimmten Zeitpunkt ermöglichte Formulirung nicht als eine
ohne Zweifel abfolut richtige anzunehmen habe. Sleichwie man in der
Chemie Sfter etwa irgend eine naturgefeßlihe Action als die Wirkung eines
zufammengefeßten Körpers anfah, bis e$ gelang, denfelben in feine Ele:
mente aufzulöfen, jene Action als das Ergebnif eines einzelnen Elementes
zu erfennen und fo einen Uusdruck des Sefepes aufzuftellen , der richtiger
iff, ohne daß der früher feftgehaltene falfch getoefen wäre — fo Ennen auch
auf dem Grunde neuer und mannigfaltigerer Beobachtungen die früher ge:
mwonnenen und früher auch allein möglidhen Formulirungen. der auf dem
SEonomifchen Gebiet naturgefeblich auftretenden Erfcheinungen, fei e&amp; durch
eine nothmwendig gemworbene Verallgemeinerung , fei e&amp; durch Specialifivung
auf einen richtigeren Ausdruck gebracht werden müffen.
Anders verhält es fich dagegen in manderlei Beziehung mit den eigent:
lich mwirth(dhaftlihen Thatfachen, d. h. mit denjenigen, in deren Beobach:
tung und Bezeichnung die mitwirkende Thätigkeit des perfonalen Elemen:
te8 zugleich mitgefaßt werden foll. Denn, wie wir fahen, es fteht diefe
Mitwirkung des Menfchen unter dem Einfluffe des einheitlichen Gefammtlebens
 in ihm, die wirthfchaftliche Thatfache felbft aber fowohl durch das
perfonale Eiement überhaupt al8 wegen des einheitlichen Charakters, der auf
allen Gebieten, in allen Inftitutionen eines Volkslebens fih wahrnehmen
läßt, in einem innigen Bufammenhang mit dem Sanzen bes nationalen
und ftaatlichen Lebens zu einer beffimmten Zeit, in dem einzelnen Lande
und Volke, Diefe Thatfachen ftehen deshalb zu dem Drte und zu der
Zeit, in welcher fie bemerkt werden, in einem befonderen Verhältniß, das in
anderen an und für fidh gar nicht vorausgefebt werden Fann. Das pfycho-