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Melt und für die Volkswirthfchaft Äunßerft wichtig, daß die Productkivität des
Bodens vermittelft Meliorationen durch Capital und Arbeitsverwendungen
yerftärkt und dauernder gemacht mird, weil die naturgefehlich erfolgende
Production des Bodens abhängig ift von dem Dafein und der Menge ges
wiffer Subftanzen, von dem Zutritt der Luft an den Humus u. f. w. Da:
gegen ift es eine Thatfache, beziehungsweife das Ergebniß eines Caufalitäts:
verhältniffes der ztveiten Art, was zU Grunde liegt, wenn man fagt: infofern
28 zu gleicher Beit zuläffig ift, eine Vermehrung der Productionsergebniffe
des Landhaues durch eine Berftärkung der AUrbeitsz und Capitalvermwenduns
gen auf das bereits angebaute Land oder durch eine Uusdehnung des Ans
baues auf noch uncultivirte Srundftücke zu erzielen — fo {ft e8 beffer und
portheilhafter, etwa Das erftere Mittel fiatt des an zweiter Stelle genannten
zu ergreifen. . Hier haben wir e$ mit einer Thatfache und einem Caufalitäts:
verhältniß zu thun, bei welchem durchaus nicht allein Sachverhältniffe
der realen Welt entfcheiden. Man würde fie wirklich in einem gleichfam
rein realen Caufalnerus, d. h. in einer naturgefeklichen Berbindung. von
Urfache und Wirkung. fich zu yergegeniwärtigen vermögen, oder vielmehr .e8
ift dafür nur dann eine Möglichkeit gegeben, wenn man- auch in das perz
fonale Element eine fo ffetige, immer gleich qualificirte, ffets in derfelden
Richtung hin wirkfame, deffelden Mares von Erfolg allüberall fichere Kraft
verlegt, wie fie in den realen Dingen beobachtet wird. Das that man
wirklich, indem man in den Menfchen das inftinctive Streben nach den
BZielpunkten des Privategotsmus verlegte, und in welcher Weife das im Einz
zelnen weiterhin fich ausprägte, wohin man vorfchreiten mußte, und wie
man abbeugte und zurüctrat, welche weitere Ergänzungen nöthig wurden,
um das aufrecht zu erhalten, mas man auf diefem Wege als gefegmäßige
und feßfe Erfheinungen in dem wirthfhaftlichen Güterleben gefunden und
aufageftellt, alles Diefes haben mir bereitg hinlänglich gefehen. Uber bei der
BWermehrung der Beobachtungen und Erfahrungen Fonnte e8 nicht lange
entgehen, daß die Annahme von einem in Allen mit gleicher Stärke, in
gleicher Weife waltenden wirthfchaftlichen Privategoismus eine bloße Fiction
fei; in der Gegenwart und in der Vergangenheit, in den individuellen und
in den nationalen Charakteren erkannte man bald gewaltige Unterfchiede in
diefem Punkte; noch ficherer und unleugbarer war e8, daß, mochte e$ fich
nun mit diefer Annahme verhalten wie e8 wolle, ein folcher naturgefeBlicher,
immer fich gleicher Caufalnerus, wie er in den Erfheinungen der realen
Welt vorlag, in der die Mitwirkung des Menfchen zugleich umfehließenden
Thatfachen nicht wahrzunehmen war, Mo man hierüber nicht im Ungewiffen
 verblieb, da gab man e$ deshalb theils geradezu auf, innerhalb des
Gebietes diefer Unterfuchungen von Gefeßen der Erfeheinung zu veden, theils
heankate man fich, nur eine allgemeine Regel ; ein Gewöhnliches, ein Mei: