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wendige Folge diefer Unterfchiede, Sie werden deshalb auch fichtbar werden
auf dem Sebiete der wirthfchaftlichen Erfheinungen im Leben der Bölker,
auch da, wo etwa die Entwikiung auf derfelben Stufe im VBerhältniß zum
Laufe des Sanzen angelangt ift, auch dann, menn, es fich hier und dort zu:
gleihH um Erfeheinungen von derfelben Sattung handeln follte. Diefe Vers
fehiedenheit würde auch fehon deshalb fich bemerkbar machen, weil die Skonoz
mifchen Erfcheinungen immer in einem engen Berbande mit der Entwick:
lung und denjenigen Lebensfundamenten ffehen, auf welche die befonderen
gefchichtlichen Eriebniffe eines Volkes einen belangreichen Einfluß ausiben
müffen. Wenn es fidh fomit um Erfheinungen und um Ges:
feße der Erfheinung handelt, bei melden eine Gleichheit
und eine BVerfhiedenheit zugleich in Betracht Fommt, fo
Finnen wir nur eine Ynalogie, nicht eine Jdentität der dkonomifhen
 Erfheinungen erwarten; e$ Fönnen nur Sefeße
der Ynalogie gewonnen werden, nicht Gefege abfolut glei:
her Caufalwirkungen. Da nun die Methode der Unterfuchung und
VBeweisführung immer im engen VBerbande fteht mit dem Charakter der zu
Löfenden Aufgabe, fo it e&amp; nothwendig, daß man auf dem SGebiete der wirth:
fchaftlichen Dinge darauf verzichtet, eine Methode in Anwendung zu bringen,
welche darauf berechnet ift und davon ausgeht, eine Sefeßmäßigkeit abfolut
identifcher Erfheinungen nachzuweifen. Da es fich nur darum handelt, die
gefeßmäßig fich herausftellende Analogie der volks$wirthfchaftlichen Erfcheinun:
gen Earzuftfellen, fo muß die Methode angewendet werden, welche die Er:
Fenntniß diefer Analoate vermittelt.

Unter analogen Erfcheinungen wird. man alfo folche zu verftchen haben,
welche bis auf einen gewiffen Punkt hin eine Steichheit und Uebereinftim:
mung erfennen Iaffen, über. denfelben hinaus dagegen Abweichungen von
zinander zeigen. Das, worin fe fich gleich find, macht ihren Sattungsbegriff
aus und if ebendeshalb dann in allen analogen Erfheinungen als das We:
fentliche zu erfalfen. E€8 Fann ebenfowohl, mie in einzelnen Ihatfachen, fo
auch in einer ganzen Meihe von Erfeheinungen eine Analogie ftattfinden und
erFannt werden. Liegt zugleich in der Berkettung diefer Zhatfachen eine
Yebereinftimmung des Wefentlichen bei einer Berfchiedenheit im Cinzelnen,
fo hat man eine Analogie der Entwicklung vor fich. Um die SGefenhmäßig keit
der Analogie hHerauszuftellen, hat man nicht nur die Uebereinftimmung in
dem Wefentlihen der Erfcheinungen oder einer Entwicklung vorzuführen,
jondern auch die Analogie der urfächlihen Kräfte und in der Caufalitäts:
verbindung. Es mwiederhoft fich mithin auch hier jene Forderung, welche
wir fehon bei der ftatiftifchen und gefchichtlichen Feftffellung der Thatfachen
hervorhoben:; die Forderung, daß man fich nicht auf die Erfcheinungen bes