3 :T L 1 x =» N „1 Ss n N % N a t °C ‚oa r 1} 1 n Tr hl ‚N e A ee nn Pflanzenwachstums zu berücksichtigen, Die Pflanzen müssen so aufainander folgen, dass einmal die nötige Zeit zum Präparieren des Bodens verbleibt, indem zum Beispiel auf Winterung Sommerung oder Hackfrüchte folgen, vor dem Wintergetreide oder Oelfrüchten Schwarzoder Kleebrache etc. Dann werden die Früchte in ihrer Folge so ausgewählt, dass sie in ihrem Bedarf an Pflanzennährstoffen im Boden sich möglichst ergänzen. Auf Getreide, welches viel Phosphorsäure gebraucht, folgen Kartoffeln, die besonders Kali beanspruchen, und in ähnlicher Weise finden Leguminosen und Futterkräuter, die Humus und Stickstoff im Boden anhäufen, als Vorfrucht für Getreide Platz. Dieses Wirtschaftssystem zeigt deshalb je nach den Verhältnissen des Bodens und Klimas, aber auch nach den Arbeiter- und Preisverhältnissen ausserordentlich viele Variationen. Das Land ist bald nur in 4, 5, bald in 12 und noch mehr Felder geteilt, und dementsprechend Varliert der Wechsel der Früchte. Es stellt an die Intelligenz und Sachkenntnis des Landwirts sehr viel höhere Ansprüche, und es können sehr tiefgreifende Fehler dabei begangen werden. Dagegen ist es ein bedeutsames Mittel zur Erhöhung der Erträge, Es ist damit zugleich die Möglichkeit gegeben, die reine Brache zu vermindern, wo es das Klima zulässt, sie ganz zu beseitigen und z. B. durch Kleebrache zu ersetzen, die eine ganz andere Nutzung gewährt. Infolgedessen ist mehr Arbeit und Kapital zur Durchführung erforderlich. Der Boden muss in kürzerer Frist und weit gründlicher durchgearbeitet werden, als bei der Dreifelderwirtschaft, Es sind mehr Arbeiter und mehr Zugvieh dazu nötig. Die grössere Fruchttragung verlangt eine stärkere Düngung, deshalb muss ein grösserer Viehstand gehalten werden. Der erweiterte Futter- und Hackfruchtbau gestattet aber auch die Haltung eines solchen und emanzipiert in höherem Masse von Wiesen und Weide, Sogar ohne dieselben kann reichliches Vieh ernährt werden. Jetzt ist die Stallfütterung durchzuführen, wodurch das Vieh weit besser gehalten und gleichmässiger ernährt werden kann. Daher Sestattet sie, Mast und Molkerei zu einer weit höheren Nutzung zu bringen, Besonders wird dadurch von demselben Viehstande ein sehr viel grösserer Betrag an Dünger erzielt (wir haben auf denselben Gütern ohne Erhöhung des Viehstandes eine Verdreifachung des Düngerquantums festgestellt), der auch bei der besseren Fütterung einen Sehr viel grösseren Gehalt besitzt. Die Folge davon ist eine erhebliche Steigerung der Ernteerträge, nicht nur in der Gesamtheit, sondern auch pro Hektar der einzelnen Frucht. Das finanzielle Ergebnis der Wirtschaft ruht jetzt nicht mehr so ausschliesslich in dem Getreide. Der Viehstand, Handelsgewächsbau, oder auch landwirtschaftliche Gewerbe, wie Brennerei, Zuckerfabrikation, gewinnen daneben an Bedeutung, Durch sie kann allmählich die Ernährung durch tierische Produkte weiter um sich greifen und auch den unteren Klassen zu 3ute kommen. So hat der Uebergang zu diesem Wirtschaftssystem auch soziale Bedeutung. . 4. Neben den beiden letzten bisher betrachteten Systemen geht in denjenigen Gegenden mit Niederungsboden, auf Gebirgsterrain oder bei klimatischen Verhältnissen, welche den Graswuchs begünstigen, die Feldgraswirtschaft her. Es wechseln dabei mehrere Jahre des Graswuchses mit einzelnen Jahren des Getreide- oder Hackfruchtbaues Feldgraswirt schaft. 7) ak