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erheblichen Zuschlägen, die im Laufe der Zeit, namentlich 1892; aber
wieder beseitigt sind. Bei Bahnen von ausschließlichem Lokalinteresse
werden 3% des Preises für Personen- und Gepäckbeförderung gezahlt.
Außerdem ist eine Lizenzgebühr von 6,25 Fres. für jeden eingestellten
Waggon zu entrichten. Für Frachtbriefe wird eine Stempelabgabe
von 70 Cent., für Eilgutbriefe 35 Cent. erhoben. Die Einnahme war
im Jahre 1904 64,1 Mill. Fres,
In Italien ist das Ges, von 1874 gegenwärtig maßgebend, wonach
13 % der Bruttoeinnahmen für Personen- und Eilgutbeförderung in die
Staatskasse fließen, vom Frachtverkehr 2 %. Außerdem sind für Billette
und Frachtbriefe 5 Centes. Stempelabgabe zu zahlen. Der Ertrag
war 1904: 24,3 Mill. L.
In Oesterreich wird eine Stempelabgabe von 2 Hellern für jede
Krone bis zur Höhe von 50 Heller für Personenfahrkarten, 10 Heller von
jedem Frachtbrief, bei Sendungen bis zu 38 km 2 Heller, für sonstige
Empfangs- und Aufnahmescheine des Verfrachters 10 Heller entrichtet.
In Ungarn bildet noch jetzt das Ges, von 1874 die Grundlage,
nur die Steuersätze wurden öfter, besonders 1887, erhöht. Es. werden
18 % vom Personenverkehr, 7°, von der Eilgut-, 5% von der Frachtgutgebühr
 entrichtet.

Rückblick auf die Ertragssteuern.
Aus dem bisher Dargelegten ergibt sich, daß die Ertragssteuern
auch noch in der Gegenwart als Staatssteuern eine nicht unbedeutende
Rolle spielen, daß in ihnen aber nur eine veraltete Form gesehen
werden kann, die mehr und mehr zu beseitigen und dem Kommunalsteuersystem
 zu überlassen ist, zumal wir fast nirgends ein abgerundetes,
 geschlossenes System vor uns haben. Das Wünschenswerte
wäre unbedingt, allmählich die Ertragssteuern zu Personalsteuern. zuzuspitzen
 und wenigstens, solange dies nicht geht, die Steuersätze mehr
und mehr herabzumindern.

Kapitel IV.

Die indirekten Steuern.

A, Aufnotwendige Lebensmittel.
$ 35.
Die Salzsteuer.
Schmidt, Das Salz. Leipzig 1874.
Kerst, Das Salzmononol. Berlin 1865.

Die Salzsteuer wirkt wie eine Kopfsteuer, da unter unseren Verhältnissen
 jeder Mensch Salz, etwa 1%, % des Gewichts der Speisen,
als Speisewürze zum Leben gehraucht. Zwar ist nachgewiesen, daß
es im Innern Afrikas, ebenso wie im nördlichen Sibirien Volksstämme
gibt, welche das Salz nicht als besondere Zutat zu den Speisen benutzen,
 doch ist dies nur bei besonders natronhaltiger Nahrung möglich,
ohne die Gesundheit zu gefährden. Je nach der Zusammensetzung
der Nahrung ist aber der Bedarf an Salz ein verschiedener. Bei