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von allen zum Verkauf gebrachten Wollenstoffen nach dem Werte,
8 d. pro Pfund, aufgelegt. 1643 wurde dann ausdrücklich unter dem
Namen „excise“ eine Abgabe von der Verfertigung und dem Verkauf
von Bier und Öbstwein gefordert, und allmählich zog man eine immer
größere Zahl von Gegenständen heran. 1726 waren schon 29 Artikel
davon betroffen, welche die bedeutende Summe von 2677354 Pfd. St.
einbrachten, darunter allerdings Malz allein 750 000 Pfd. St. Die Akzise
war häufig verpachtet und wohl eben deshalb besonders verhaßt. Im
Laufe der folgenden 100 Jahre nutzte man diesen Einkommenszweig
immer mehr aus, so daß er 1810 25 Mill. Pfd. St. einbrachte und ergiebiger
 als die Zölle wurde. (Eine Zeit hindurch wurde auch für eine
Anzahl Artikel der Zoll zum Teil durch Akzise ersetzt.) Auch hier
unternahm Canning eine Reform, indem er zunächst das Salz und
Malz entlastete, dann folgten schon in den folgenden Jahren Glas, Obstwein,
 Branntwein, Bier, das 1830 ganz von der Akzise befreit wurde,
gedruckte Stoffe, Kerzen, Seife, Papier 1836. Robert Peel folgte
Canning in dieser Richtung, so daß 1850 nur noch Malz, Branntwein,
 Hopfen, Papier, Seife und Zucker übrig waren, von denen die
vier letzteren Gegenstände auch in den sechziger Jahren frei wurden.
So sank der Ertrag der Akzise 1839 auf 20 Mill., 1840 auf 13 Mill.
Pfd., stieg dann aber trotz der Verminderung der Sätze bis 1865
wieder auf 20 Mill. Indessen hat man im Auge zu behalten, daß in
England verschiedene Abgaben mit zur Accise gerechnet werden, die
in anderen Staaten mit Recht nicht dazu gehören, wie Lizenzen, Luxussteuern
 usw. Es kamen in Betracht:

1883 1897
Pfa,. St. Pfa. St.
Branntwein 14211490 16013412
Malz Bier 8400368 10901 094
(Lokalsteuer) 3 625 790
Lizenzabgaben 2237616 3 554 405 240 866 253 188
Zichorien 13273 9.088 3.204 1450
Zucker, Glukose u. Saccharin 10 785 m — 47 241
Stadt- und Landkutschen 136 240 — Kaffeesurrogate 2.289
Eisenbahnabgaben 463 023 810 467 272 155 354 891
Sonstige Binnahmen 16 207 3 290

Jetzt sind, abgesehen von alkoholischen Getränken, bis auf
Kaffeesurrogate alle Gebrauchsgegenstände von inländischer Steuer
befreit. Das Schwergewicht der indirekten Besteuerung hat sich immer
mehr auf die Getränkesteuern konzentriert,
Die Branntweinakzise begann mit 2 d. per Gallone und blieb
so auch noch unter den Stuarts. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts
 wurde sie erheblich erhöht, zugleich das Bier besteuert.
1728 führte man die Lizenz von 20 Pfd. St. jährlich für jeden Branntweinverkäufer
 ein; 1735 von 50 Pfad. St. und erhöhte zugleich die
Akzise auf 5 Sh. per Gallone, die später bis auf 25 Sh. gebracht wurde.
Die Folge war mehr die Verallgemeinerung der Defraudation als
die Erhöhung der Erträge, so daß 1742 wieder eine Ermäßigung stattfand,
 die allmählich, besonders nach 1815, wieder einer Steigerung
weichen mußte. Die Reform in den zwanziger Jahren brachte auch
hier eine Ermäßigung, da man erkannte, daß der Alkoholismus durch
die hohe Steuer nicht wesentlich zurückgedämmt wurde. In Scho ttland
 bestand Ende des vorigen Jahrhunderts der Blasenzins, der 1803