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heblich. Ja, im Jahre 1815 wurde von jedem Einwohner mehr verlangt
 als jetzt. Fast die ganzen Einnahmen werden schon seit lange
durch Steuern aufgebracht. Es sind jetzt 44 Mk. pro Kopf, und
schon im Jahre 1880 waren es 40 Mk, In Prenßen waren es in den
letzten Jahren 23 Mk. Die Zölle haben im britischen Reiche im 18.
wie im 19. Jahrhundert über 20%, des Bedarfs aufgebracht, vorübergehend
 bis 40°... Dazu treten dann die sehr erheblichen sonstigen indirekten
 Steuern, besonders die Getränkesteuern, die in der Akzise
enthalten sind, welche allerdings mit großen Schwankungen 30—40 %,
ergaben. Gegenwärtig werden durch indirekte und Stempelsteuern 54 %,
des Bedarfs bestritten, 1750 gegen 60%.
Die Ertragssteuern haben schon gegen Ende des 18. Jahrhunderts
 ihre Bedeutung im Budget verloren. Dafür traten die Personalsteuern
 ein, zu denen wir die Erbschaftssteuer hinzurechnen. Ein
volles Viertel des Bedarfs findet jetzt durch sie Deckung, während 1843
nur 14%. Der Betrag pro Kopf ist in dieser Zeit großen Schwankungen
unterworfen gewesen: er stieg yon 5,6 Mk. auf 13,8 Mk. pro Kopf,
gegen 5,44 Mk. in Preußen, oleichfalls inkl. der Erbschaftssteuer. Da
hierbei die ganzen unteren Klassen nur minimal betroffen wurden, bei
den Zöllen alle notwendigen Nahrungsmittel längst gestrichen sind, so
ist die englische Verteilung der Steuern sicher eine wesentlich gerechtere
 als in Preußen,
Daß damit aber ein ausreichendes Gegengewicht gegenüber den
indirekten Steuern erreicht ist, muß entschieden bezweifelt werden.
Auch in England sind die Zahlungen für die Schulden kolossal
große, doch haben sie sich seit den napoleonischen Kriegen nicht vermehrt,
 sondern vermindert. Man hat viel energischer an der Schuldentilgung
 gearbeitet, als auf dem Kontinent. Der Militärfiskus braucht
jetzt fast das Dreifache als 1845: 20,7 Mk. pro Kopf der Bevölkerung,
also fast so viel als in Preußen überhaupt Steuern gezahlt werden und
fast doppelt soviel als hier für das Militär verausgabt wird, Es ist
bekanntlich der Schutz der Kolonien, der diesen Aufwand hauptsächlich
 verursacht,
Die Verschiebung der Steuern im Laufe der Zeit ergibt die folg. Tab. :

L680
1705 4 909
750 ?.})
782 193
‚800 a7
1815 4151
843 52 582
1860 70.283
870 73 680
1880 79 344
1890 80 304
1897 108 950
1899 108 336
1901/2 127152
19023 135372
904/55 126665

318
3%
Bi

135
273
803
10 698
32 846
55.472
50 318
65 141
68 540
70 000
58 000
38 100
89 450
‚09 562
129 933
120 520

© Do
= Pe
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|

in 1000 Pfd.
585 558
-00 ı 600
«614 2390
7861 300
498 „ 42
2» 641 29.089
21 034 2870
23 160 ‚9435
21477 21.737
19 326 25 300
20 424 24 160
21 254 27 460
20 850 29 200
30 993 31 600
34433 32100
35 7230 30-750

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352 3 788 2a
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12 20 000
‘440 27 700
16378 28 900
6442 31 205
19 696 34 468
19 594 34 484
27 480 39824
33 880 40 560
49000 141551
52650 41961
43 600 42 793