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auf 1274000 Tir. = 3822000 Mk. (34 °% ,) angegeben. Bei dem Regierungsantritt
 Friedrich Wilhelm I. waren die gesamten Einnahmen
auf 4800000 Tlr. = 14400000 Mk. gestiegen, für Militärzwecke
wurden. 1 788 000 Tir. = 5364000 Mk. verausgabt, 38 %. Gegen Ende
des Lebens dieses Herrschers waren die Einnahmen allmählich auf
20,7 Mill. Mk. angewachsen. Im Jahre des Regierungsantritts des
großen Friedrich bezifferte sich die Einnahme auf 21,3 Mill. Mk; 1748
auf 31,2 Mill. Mk., bei einer Bevölkerung von 3449000 Einwohner,
d. s. 9 Mk. pro Kopf der Bevölkerung, die Ausgaben für das Militär
beliefen sich auf 17730000 Mk. d. s. 5,38 Mk. pro Kopf und 57 %, der
Einnahme. Dabei ist aber zu bemerken, daß der Dispositionsfonds des
Königs, der allerdings erst in späteren Jahren die erwähnte Höhe ererreicht
 hat, nicht mit angegeben werden konnte.
Zu Ende der Friedericianischen Zeit betrug das „reine“ Einkommen
des Staates, wie Riedel es ausdrücklich bezeichnet: 19689000 TIr. =
59067000 Mk., bei 5,6 Mill. Einwohner, 11,2 Mk. pro Kopf. Für
das Militär wurden 25239000 Mk. verausgabt, 4,7 Mk. pro Kopf und
42,5 °% der Einnahmen, für Hof- und Zivilzwecke 13,5 Mill. Mk., 23%,
in den Tresor wanderten 3,3 Mill. Mk., 5,6 % der gesamten Einnahmen.
Die Gesamteinnahme wird von Riedel für die Jahre 1805/06 auf
75181000 Mk, angegeben. Die Bevölkerung war, da durch die polnischen
 Besitzungen 1780 qm mit 2307 000 Einwohnern hinzugekommen
waren, auf rund 10 Mill, gestiegen, d. s. auf den Kopf 7,5 Mk. L. Krug,
der detailliertere Angaben machte, allerdings vielfach nur auf Grund
von Schätzungen, veranschlagt die Einnahmen für dasselbe Jahr auf
94 Mill. Mk., gleichfalls exkl. der Betriebskosten, also erheblich höher.
Dieterici hält die Aufstellung für etwas (aber nicht viel) zu hoch,
am meisten bei den Domänen. Es würden dann auf den Kopf 9,4 Mk.
fallen. Die Ausgaben für das Militär betragen nach Riedel in jenem
Jahre 47140000 Mk., also 4,7 Mk. pro Kopf.
Für das Jahr 1812 ist Dieterici in der Lage, brauchbare Zahlen
zu geben. Die Einnahme beziffert sich auf 51 Mill. Mk. Die Bevölkerung
 war auf 4’, Mill. reduziert. Auf den Kopf fallen 11,3 Mk.
Durch Steuern waren davon aufgebracht, — da nur die Forsten und
Domänen in Abzug zu bringen sind, der sonstige Staatsbetrieb betrifft
nur die Lotterie, Post und Münze, die fast nichts eintrugen, —
3847700 Mk., d. s. 8,51 Mk. pro Kopf.
Von da ab steigt der Betrag fast fortdauernd. Wenn wir statt der
fehlenden Angaben für 1823 die abgerundeten des Jahres 1837 einsetzen,
 was wohl angängig ist, so betragen in diesem Jahre die Gesamt-Nettoeinnahmen
 148 Mill. Mk, Von da an geht mit der Vergrößerung
des Landes und der Gründung des Reiches die Steigerung wieder
rapider vor sich, 1873: 426 Mill. Mk,, 1890/91 ist schon eine Milliarde
überschritten, 1898/99: 1354 Mill. Mk, So ist allerdings seit den
zwanziger Jahren mit 12,6 Mk. und 1850 mit 10,6 Mk. im Jahre
1898/99 mit 36,3 Mk. und 1903 mit 40,5 Mk, eine Verdreifachung pro
Kopf der Bevölkerung eingetreten.
Von Interesse ist es, zu verfolgen, wie sich das Verhältnis der
verschiedenen Einnahmequellen zueinander im Laufe der Zeit verschoben
 hat.
Die Domänen und Forsten, welche im Beginne des letzten Jahrhunderts
 noch */, des Bedarfes deckten, liefern nur noch 3%. Dagegen ist
sonstiger Staatserwerb gewaltig in den Vordergrund getreten, besonders