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durch die Eisenbahnen, so daß der gesamte Staatsbesitz und -betrieb,
der im Beginne. des Jahrhunderts etwa 29%, und 1850 nur 15,7 %
lieferte, 1898/9 46,8 %,, also fast die Hälfte der Einnahmen beschaffte.
Im Jahre 1905 48%.
Personalsteuern gab es im Beginne des Jahrhunderts noch gar
nicht. Sie haben sich seitdem zwischen 12 und 14,5%, gehalten; pro
Kopf liefern sie jetzt 6 Mk. Die Ertragssteuern, welche vor 90 Jahren
1, der Einnahmen gewährten, waren 1873 aur 18 °/,, 1890/91 auf 14,5%
(3,22 Mk. pro Kopf) gesunken und fielen 1898 fast ganz aus, was als
ein wesentlicher Fortschritt anzusehen ist. Infolgedessen treten die
Einnahmen aus direkten Steuern immer mehr zurück, sie brachten
längere Zeit 33%, des Bedarfs, 1890/91 nur 17%, 1905: 18%. Sie
sind aber von 2,45 auf 6,1 Mk. pro Kopf gestiegen. Die indirekten
Steuern können hier genau genommen nicht zur Vergleichung herangezogen
 werden, da die meisten nicht der preußischen Kasse, sondern
dem Reiche zufließen. Indessen können sie nach der Kopfzahl für
Preußen berechnet werden, wie es früher geschah, wodurch dann die
Matrikularbeiträge entsprechend höher angesetzt waren. Von den Zöllen
fielen 331,5 Mill. auf Preußen, von den anderen indirekten Steuern
191,8, wozu noch 71,8 Mill. Getränkesteuern kommen, welche direkt
Preußen zufallen: d. s. 8,94 Mk. Zölle und 7,09 Mk. andere indirekte
Steuern pro Kopf, was den letzten Vorjahren entspricht,
Gegenüber den älteren Zeiten ist die Zuuahme pro Kopf eine sehr
beträchtliche, während sie im Gesamtbudget sogar an Bedeutung eingebüßt
 haben, Bemerkenswert ist aber, daß die Zölle namentlich
durch die Getreidezölle sehr in den Vordergrund getreten sind, während
die Konsumsteuern im Innern des Landes, welche noch in der Mitte
des vorigen Jahrhunderts eine Haupteinnahmeauelle bildeten, jetzt übermäßig
 vernachlässigt sind.
Die folgende Tabelle bietet die Uebersicht über die Entwicklung
der Steuerzahlung nach den Hauptkategorien pro Kopf.

805
812
823
837
850
‚861
1873
1881/2
1890/1
18989
1908/4
1905/6

(Zesamt-Steuerainna
 me

a

P

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2
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21,41
22.90
2323
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6,25
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indirel)+a Steuern

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sonst. Steuern

9.2 Mk.
5

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Die Steuerzahlung überhaupt hat sich seit dem Beginne des Jahrhunderts
 verdreifacht, seit 1861 verdoppelt. Die Last wird aber sicher
jetzt leichter getragen als früher, infolge des noch stärker gestiegenen
Wohlstandes und der zweckmäßigeren Verteilung. Die großen Gruppen
haben keine durchgreifende Verschiebung erfahren, nur daß, wie schon
hervorgehoben wurde, die indirekten Steuern in den letzten Dezennien
wieder mehr das Uebergewicht erlangt haben und die Ertragssteuern
durch Peraonalsteuern ersetzt wurden. Schließt man die Getreidezölle